Multitouch in Usability-Tests
Touchscreens sind nicht erst seit dem iPhone bekannte Ein- und Ausgabemedien, doch seit dem iPhone und dessen Multitouchfähigkeit (Interaktion des Benutzers mit nicht nur einem Finger oder einem Stift, sondern gleichzeitig mehreren Fingern) haben sie enorm an Bedeutung gewonnen. Aus Benutzersicht sind Touchscreens eigentlich die bevorzugte Interaktionsform, da das Eingabemedium dem Ausgabemedium entspricht und so eine effektive “direkte Manipulation” möglich macht. Doch erst seit der Technologie des Multitouch entspricht das Touchscreen-Interface dem, wie der Mensch gerne mit solchen Systemen interagiert.

Interaktion mit dem Multitouch joojoo
Da Touchscreens und vor allem natürlich Multitouchscreens auch in unseren Projekten immer mehr an Bedeutung gewinnen, hat auch soultank AG sich eigene Geräte angeschafft. So hat z.B. der COO Daniel Gerkens sich ein iPad gekauft und zum “Rumspielen und Ausprobieren” wurde für die Firma ein joojoo gekauft. Das joojoo ist ein 12.1 Zoll grosser Tablet, der auf Linux läuft, WiFi-fähig ist und einen USB-Anschluss besitzt. Das war auch einer der wichtigsten Gründe für den Kauf, denn die proprietären Anschlüsse, wie beim Apple iPad sind für die Verwendung in Projekten nicht wirklich hilfreich. Wir entwickeln oft HTML-Prototypen, welche über den USB-Port auf das Gerät gespielt werden, um dann durch die Benutzer getestet zu werden. Das geht mit dem iPad noch nicht so einfach.

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Ich hier, du nicht – zum Zweiten
Methoden, die “remote”, d.h. via Fernübertragung durchgeführt werden, erfahren bei der soultank AG aktuell eine Neuauflage. Wir führten bereits einen Bedürfnisanalyse-Workshop in ähnlicher Weise durch (siehe dazu früheren Blogeintrag). Nun folgten in dem gleichen Kundenprojekt Remote-Usability-Tests mit 5 Testpersonen aus Frankreich und Deutschland. Ich befand mich als Testleiter dabei in Zug.
Für einen gestandenen Usability-Testleiter wie mich, war das natürlich eine spezielle Erfahrung. Testpersonen, die nicht gleich neben mir oder maximal hinter einer Wand mit Einwegsichtspiegel des Usability-Labors sitzen, sondern effektiv kilometerweit weg sind und ein Produkt ohne direkten Kontakt ausser über das Internet beurteilen, sind etwas sehr Spezielles!

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Kleine Änderung mit grosser Wirkung: die „Spiral Eye Needle“
Nähnadeln sind seit der Altsteinzeit als hilfreiches Werkzeug bekannt. Jeder passionierte Näher oder jeder, der je nur einen Handarbeitskurs besucht hat, weiss aber auch um die Tücken dieser handwerklichen Tätigkeit. Eine davon betrifft das Einführen des Fadens in das Nadelöhr. Man kann sich nur schwer vorstellen, für wieviel Ärger, Wut und Verzweiflung diese „simple“ Aufgabe in der Menschheitsgeschichte bereits gesorgt hat. Pam Turner, eine Frau aus Minnesota (USA) ist nun ausgezogen, diesem Umstand ein Ende zu setzen und damit die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

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Touch-Technologien – Intuitiv bedienbare Benutzungsoberflächen

Beispiel für Multitouch mit Infrarotgitter
Touchscreens, wohin das Auge reicht: Drucker, iPhone, POS-Systeme wie Selbstbedienungskasse, Fahrkartenautomat und Quick Check-in am Flughafen sind nur einige Beispiele. Schöne neue Welt?
Um dieser Frage nachzugehen, müssen wir uns etwas näher mit dem Thema Touch-Technologien auseinandersetzen.
Touchscreens sind eigentlich nichts anderes als berührungsempfindliche Displays, Bildschirme oder Monitore, die der Benutzer über die direkte Berührung mit Finger oder Zeigestift steuern kann. Sie vermitteln den Eindruck einer direkten Interaktion zwischen Benutzer und System, da bei ihrer Bedienung auf ein digitales Eingabesystem, wie etwa Maus oder Tastatur verzichtet werden kann. Gerade dies ist der grosse Vorteil beim Einsatz von Touchscreens, da so das Nutzungserlebnis direkter wahrnehmbar wird und wesentlich stärker in den Vordergrund tritt.
Kommerzielle Touch-Technologien gibt es bereits seit den 1970er Jahren. Doch gerade in den letzten Jahren rückten bekannte Vertreter wie das iPhone von Apple oder das Surface-System von Microsoft diese Technologie wieder ins Zentrum des Interesses.

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Workshop mit Aaron Marcus zum Thema Cross-Cultural User Experience
Dienstagmorgen nach meinen Ferien. Was wird mich wohl erwarten. Gehört und gelesen habe ich von Aaron Marcus schon einiges und in Denver an einer Konferenz habe ich ihn auch schon live erlebt, doch einen ganztägigen Workshop habe ich doch noch nie bei ihm gemacht.
Das Thema, das Aaron Marcus seit langem beschäftigt und in dem er von der Community als Experte betrachtet wird, sind die interkulturellen Aspekte im Bezug auf die Interaktion zwischen Mensch und Computer.

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Ich hier, du nicht: Workshop einmal anders
Workshops sind oftmals die Methode der Wahl, wenn es darum geht, unterschiedliche Meinungen zu einem Gegenstand abzuholen und in einer Gruppe Lösungen zu erarbeiten. Ist der Workshop gut vorbereitet und geleitet, ergibt sich meist eine spannende Diskussion unter den Teilnehmern, aus der sich konkrete Ergebnisse ableiten lassen. Workshops zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sich verschiedene Personen zur selben Zeit im selben Raum treffen. Zumindest war das einmal so, denn wie das folgende Beispiel zeigt, muss zumindest eine der beiden Voraussetzungen dank modernster Technik nicht mehr zwingend gegeben sein.

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Nutzerfreundliche Verpackung – ein Wettbewerbsvorteil

Nutzerfreundlich: Babynahrung von Milupa
Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Industrie dem Thema Verpackung dieselbe Behandlung zukommen lässt, wie Ghaddafi unserem Bundesrat Merz – nämlich arrogant und feindselig.
Doch gibt es auch gute Beispiele: z.B. Babynahrung von Milupa. Als praktisch veranlagte Mutter hat mich deren Verpackung mit all seinen Vorteilen überzeugt.

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Kinderfüsse wachsen schnell! Die Bally-Multifit-Skala
Bei der letzten Räumaktion im Estrich bin ich auf eine alte Schuhschachtel gestossen. Sie war leer und ich wollte ihr Schicksal bereits der Kartonsammlung überlassen, als ich auf der Deckelinnenseite Gekritzel und Text entdeckte. Bei genauerem Hinschauen entpuppte sich die Kritzelei als Umriss eines Kinderfusses, an den sich zeilenartig eine Skala von 27 bis 42 anschloss (siehe Abbildung).

Die Bally-Multifit-Skala
Der danebenstehende Text erwies sich als Instruktion zur Abbildung. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass diese Schuhschachtel ein Relikt aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts aus dem Bereich der Ergonomie darstellte. Gemäss Instruktionstext ging es darum, den Fuss des Sprösslings so wie abgebildet bündig zum Deckelrand zu platzieren. Die Zehenspitze kam somit innerhalb der Skala zu liegen. Anhand der Bally-Multifit-Skala liess sich auf diese Weise die benötigte Grösse des Schuhwerks ablesen. Eine simple Methode um festzustellen, ob der Gang zum lokalen Schuhfachgeschäft bereits wieder drängte oder sich noch etwas hinauszögern liess!

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Der wohl am meisten vergeblich gedrückte Knopf

Ausgangsknopf in SBB-Doppelstockkompositionen
Die Situation kennen Sie wahrscheinlich: Die Leute stehen beim Ausgang eines Doppelstockwagens der SBB und mindestens eine der auf den Ausstieg wartenden Personen drückt mehrfach den Öffnen-Knopf auf der Seite des Ausganges. Zum Teil kommt es sogar vor, dass diese oder eine andere wartende Person den Knopf danach nochmals mehrmals drückt.

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No keyboard present – press F1 to continue
Dass Fehlermeldungen nicht immer verständlich sind, ist inzwischen bekannt. Manchmal liegt das Usability-Problem jedoch nicht in der Verständlichkeit der Meldung, sondern in der zur Meldung gehörenden Handlungsanweisung.
Beim Neustart einer unserer Rechner meldete sich dieser gestern mit dem folgenden Bildschirm:

Paradoxe Handlungsanweisung
Auf Deutsch übersetzt sagt mir der Computer also folgendes: Es gibt einen Tastaturfehler oder es ist keine Tastatur vorhanden. Drücken Sie die Taste F1 um fortzufahren.

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