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	<title>soultank AG &#187; User Experience Blog</title>
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	<description>Interaktion, die begeistert.</description>
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		<title>Multitouch in Usability-Tests</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 07:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Uhr</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Touchscreens sind nicht erst seit dem iPhone bekannte Ein- und Ausgabemedien, doch seit dem iPhone und dessen Multitouchfähigkeit (Interaktion des Benutzers mit nicht nur einem Finger oder einem Stift, sondern gleichzeitig mehreren Fingern) haben sie enorm an Bedeutung gewonnen. Aus Benutzersicht sind Touchscreens eigentlich die bevorzugte Interaktionsform, da das Eingabemedium dem Ausgabemedium entspricht und so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Touchscreens sind nicht erst seit dem iPhone bekannte Ein- und Ausgabemedien, doch seit dem iPhone und dessen Multitouchfähigkeit (Interaktion des Benutzers mit nicht nur einem Finger oder einem Stift, sondern gleichzeitig mehreren Fingern) haben sie enorm an Bedeutung gewonnen. Aus Benutzersicht sind Touchscreens eigentlich die bevorzugte Interaktionsform, da das Eingabemedium dem Ausgabemedium entspricht und so eine effektive &#8220;direkte Manipulation&#8221; möglich macht. Doch erst seit der Technologie des Multitouch entspricht das Touchscreen-Interface dem, wie der Mensch gerne mit solchen Systemen interagiert.</p>
<div id="attachment_3458" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><img class="size-medium wp-image-3458" title="Interaktion_mit_joojoo" src="http://www.soultank.ch/content/wp-content/uploads/2010/07/Bianca_in_Interaktion_mit_joojoo_1-294x220.jpg" alt="Interaktion mit dem Multitouch joojoo" width="294" height="220" /><p class="wp-caption-text">Interaktion mit dem Multitouch joojoo</p></div>
<p>Da Touchscreens und vor allem natürlich Multitouchscreens auch in unseren Projekten immer mehr an Bedeutung gewinnen, hat auch soultank AG sich eigene Geräte angeschafft. So hat z.B. der COO Daniel Gerkens sich ein iPad gekauft und zum &#8220;Rumspielen und Ausprobieren&#8221; wurde für die Firma ein joojoo gekauft. Das joojoo ist ein 12.1 Zoll grosser Tablet, der auf Linux läuft, WiFi-fähig ist und einen USB-Anschluss besitzt. Das war auch einer der wichtigsten Gründe für den Kauf, denn die proprietären Anschlüsse, wie beim Apple iPad sind für die Verwendung in Projekten nicht wirklich hilfreich. Wir entwickeln oft HTML-Prototypen, welche über den USB-Port auf das Gerät gespielt werden, um dann durch die Benutzer getestet zu werden. Das geht mit dem iPad noch nicht so einfach.</p>
<p><span id="more-3413"></span>Erste Erfahrungen mit dem joojoo: Leider überzeugt das joojoo bei den ersten paar Berührungen nicht wirklich und die User Experience ist nicht sehr hoch. Die Hersteller haben es zu gut gemeint mit dem Satz &#8220;reduce to the max&#8221;, denn ausser einem kurzen Video auf dem Gerät, das bei der allerersten Inbetriebnahme gar nicht gestartet ist, gibt es nur eine URL zu einer Website, die scheinbar zusätzliche Informationen zur Bedienung des Gerätes gibt, die aber trotz mehrmaligen Versuchen nicht aufgerufen werden konnte (Error 404). Interessant ist auch, dass wenn man nach Informationen über das joojoo googelt, sehr schnell auf eine Anleitung zum Wechsel des Betriebssystems Linux auf Windows 7 kommt!</p>
<p>Das Gefühl der Interaktion ist aber sehr schön. Zwar sind die &#8220;Kommandos&#8221; sehr unterschiedlich zu jenen, die der eingefleischte iPhone-Benutzer kennt, doch lernt man das sehr schnell. Auch ist das Display sehr kontrastreich und bringt eine sehr attraktive Darstellung von Websites hin.</p>
<p>Für kommende Tests von mobilen Geräten und Applikationen wird uns das joojoo sicherlich von guten Diensten sein. Es stellt sich aber im Moment schon noch etwas die Frage, ob allenfalls ein Wechsel des Betriebssystems angezeigt ist &#8230;</p>
<p style="text-align: right;">Marcel B.F. Uhr</p>
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		<title>Ich hier, du nicht &#8211; zum Zweiten</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 07:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Uhr</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Methoden, die &#8220;remote&#8221;, d.h. via Fernübertragung durchgeführt werden, erfahren bei der soultank AG aktuell eine Neuauflage. Wir führten bereits einen Bedürfnisanalyse-Workshop in ähnlicher Weise durch (siehe dazu früheren Blogeintrag). Nun folgten in dem gleichen Kundenprojekt Remote-Usability-Tests mit 5 Testpersonen aus Frankreich und Deutschland. Ich befand mich als Testleiter dabei in Zug.
Für einen gestandenen Usability-Testleiter wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Methoden, die &#8220;remote&#8221;, d.h. via Fernübertragung durchgeführt werden, erfahren bei der soultank AG aktuell eine Neuauflage. Wir führten bereits einen Bedürfnisanalyse-Workshop in ähnlicher Weise durch (siehe dazu früheren Blogeintrag). Nun folgten in dem gleichen Kundenprojekt Remote-Usability-Tests mit 5 Testpersonen aus Frankreich und Deutschland. Ich befand mich als Testleiter dabei in Zug.</p>
<p>Für einen gestandenen Usability-Testleiter wie mich, war das natürlich eine spezielle Erfahrung. Testpersonen, die nicht gleich neben mir oder maximal hinter einer Wand mit Einwegsichtspiegel des Usability-Labors sitzen, sondern effektiv kilometerweit weg sind und ein Produkt ohne direkten Kontakt ausser über das Internet beurteilen, sind etwas sehr Spezielles!</p>
<p><span id="more-3396"></span>Konkret lief das Ganze wie folgt ab: Nach der Rekrutierung, wurden die Testpersonen mit den Testunterlagen per E-Mail beliefert und auf einen bestimmten Zeitpunkt eingeladen, auf ihrem Computer eine spezielle Software zu starten. Diese ermöglichte es ihnen auf den Testleitercomputer in Zug zuzugreifen. Die spezielle Software lies es ausserdem zu, dass ich mich mit der Testperson verständigen konnte. Auf dem Testleitercomputer in Zug lief dann auch der zu testende Prototyp. Die Testperson löste die Aufgaben auf diesem Computer. Danach wurden sie vom Testleiter befragt. Das Ganze wurde natürlich aufgezeichnet, damit es anschliessend noch einmal analysiert werden konnte.</p>
<p>Das Testing war eine sehr spannende Erfahrung, da wir nicht wussten, ob die technischen Rahmenbedingungen (spezielle Software für Verbindung, Software zur Aufzeichnung und Prototyp alles auf einem Computer) während der gesamten Testdauer problemlos mitspielen. Es hat dann alles sehr gut geklappt und die Tests lieferten vielversprechende Ergebnisse.</p>
<p>Diese Methode hat vor allem den Vorteil, dass sie für den Kunden relativ kostengünstig ist, da so Testpersonen nahezu um den gesamten Globus hinweg getestet werden können. Und dies ohne dass das ganze Projektteam und das Equipment auf lange Reisen gehen muss.</p>
<p style="text-align: right;">Marcel B.F. Uhr</p>
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		<title>Kleine Änderung mit grosser Wirkung: die „Spiral Eye Needle“</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 08:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Häne</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Nähnadeln sind seit der Altsteinzeit als hilfreiches Werkzeug bekannt. Jeder passionierte Näher oder jeder, der je nur einen Handarbeitskurs besucht hat, weiss aber auch um die Tücken dieser handwerklichen Tätigkeit. Eine davon betrifft das Einführen des Fadens in das Nadelöhr. Man kann sich nur schwer vorstellen, für wieviel Ärger, Wut und Verzweiflung diese „simple“ Aufgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nähnadeln sind seit der Altsteinzeit als hilfreiches Werkzeug bekannt. Jeder passionierte Näher oder jeder, der je nur einen Handarbeitskurs besucht hat, weiss aber auch um die Tücken dieser handwerklichen Tätigkeit. Eine davon betrifft das Einführen des Fadens in das Nadelöhr. Man kann sich nur schwer vorstellen, für wieviel Ärger, Wut und Verzweiflung diese „simple“ Aufgabe in der Menschheitsgeschichte bereits gesorgt hat. Pam Turner, eine Frau aus Minnesota (USA) ist nun ausgezogen, diesem Umstand ein Ende zu setzen und damit die Welt zu einem besseren Ort zu machen.<br />
<span id="more-2976"></span>Genauer betrachtet ist das Schieben des Fadens durch die Öse ein sehr delikater Prozess und bedarf einer ausserordentlichen Hand-Aug-Koordination. Die Öffnung der Öse ist so klein, dass es dazu feinmotorisch einiges Geschick und eine ruhige Hand braucht. Zudem ist ein scharfes Auge nötig, welches den Vorgang überwacht. Für viele Leute, die eigentlich Freude am Nähen haben, stellt dieser Prozess eine grosse Hürde dar. So haben Personen mit eingeschränkter Sehkraft oder motorischen Problemen grosse Probleme, den Faden korrekt einzufädeln. Pam hat dieses Problem erkannt und dadurch gelöst, dass bei ihrer <a title="Spiral Eye Needle" href="http://www.spiraleyeneedles.com/" target="_blank">„Spiral Eye Needle“</a>, der Faden durch eine Öffnung auf der Seite des Nadelkopfs in das Öhr gelegt werden kann. Dazu muss lediglich der Faden in einer Schlaufe der Nadel entlang gefahren werden, worauf sich der Faden beinahe von selbst einfädelt.</p>
<div id="attachment_2979" class="wp-caption alignright" style="width: 177px"><a rel="attachment wp-att-2979" href="http://soultank.ch/content/2010/04/kleine-anderung-mit-grosser-wirkung-die-%e2%80%9espiral-eye-needle%e2%80%9c/spiral-eye-needle-2/"><img class="size-full wp-image-2979  " title="Spiral Eye Needle" src="http://www.soultank.ch/content/wp-content/uploads/2010/04/Spiral-Eye-Needle1.png" alt="" width="167" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Spiral Eye Needle</p></div>
<p>Nadeln mit einer seitlichen Öffnung gab es zwar bereits vorher, doch bei diesen Modellen rutschte der Faden ständig wieder raus. Indem der Faden bei Pams Nadel erst in eine zweite „Kammer“ geführt und dort quasi blockiert wird, konnte dieser Schwierigkeit Abhilfe geleistet werden.</p>
<p>Eigentlich ist es erstaunlich, dass es so lange dauerte, bis jemand auf die Idee zu dieser simplen und einfachen Optimierung kam! Manchmal braucht es eben nur wenig, um die Usability eines Systems nachhaltig zu verbessern.</p>
<p style="text-align: right;">
<p style="text-align: right;">
<p style="text-align: right;">
<p style="text-align: right;">Matthias Häne</p>
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		<title>Touch-Technologien – Intuitiv bedienbare Benutzungsoberflächen</title>
		<link>http://soultank.ch/content/2010/03/touch-technologien-%e2%80%93-intuitiv-bedienbare-benutzungsoberflachen/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 15:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Redel</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Touchscreens, wohin das Auge reicht: Drucker, iPhone, POS-Systeme wie Selbstbedienungskasse, Fahrkartenautomat und Quick Check-in am Flughafen sind nur einige Beispiele. Schöne neue Welt?
Um dieser Frage nachzugehen, müssen wir uns etwas näher mit dem Thema Touch-Technologien auseinandersetzen.
Touchscreens sind eigentlich nichts anderes als berührungsempfindliche Displays, Bildschirme oder Monitore, die der Benutzer über die direkte Berührung mit Finger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2898" class="wp-caption alignright" style="width: 148px"><img class="size-full wp-image-2898" title="Beispiel für Multitouch mit Infrarotgitter" src="http://www.soultank.ch/content/wp-content/uploads/2010/03/Multitouch-2.jpg" alt="Beispiel für Multitouch mit Infrarotgitter" width="138" height="103" /><p class="wp-caption-text">Beispiel für Multitouch mit Infrarotgitter</p></div>
<p>Touchscreens, wohin das Auge reicht: Drucker, iPhone, POS-Systeme wie Selbstbedienungskasse, Fahrkartenautomat und Quick Check-in am Flughafen sind nur einige Beispiele. Schöne neue Welt?</p>
<p>Um dieser Frage nachzugehen, müssen wir uns etwas näher mit dem Thema Touch-Technologien auseinandersetzen.</p>
<p>Touchscreens sind eigentlich nichts anderes als berührungsempfindliche Displays, Bildschirme oder Monitore, die der Benutzer über die direkte Berührung mit Finger oder Zeigestift steuern kann. Sie vermitteln den Eindruck einer direkten Interaktion zwischen Benutzer und System, da bei ihrer Bedienung auf ein digitales Eingabesystem, wie etwa Maus oder Tastatur verzichtet werden kann. Gerade dies ist der grosse Vorteil beim Einsatz von Touchscreens, da so das Nutzungserlebnis direkter wahrnehmbar wird und wesentlich stärker in den Vordergrund tritt.</p>
<p>Kommerzielle Touch-Technologien gibt es bereits seit den 1970er Jahren. Doch gerade in den letzten Jahren rückten bekannte Vertreter wie das <a href="http://www.apple.com/de/iphone/" target="_blank">iPhone von Apple</a> oder das <a href="http://www.microsoft.com/surface/" target="_blank">Surface-System von Microsoft</a> diese Technologie wieder ins Zentrum des Interesses.</p>
<p><span id="more-2354"></span><strong> </strong></p>
<p><strong>Unterschiedliche Technologien</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Aktuell zählen Branchen-Experten rund 20 unterschiedliche Touch-Technologien, die sich hinter einem Touchscreen verbergen können.</p>
<p>Warum gibt es eine solche Vielzahl? Jeder Touch-Technologie liegt eine andere technische Funktionsweise zugrunde, die bestimmte Stärken oder Schwächen aufweist. Je nach Einsatzgebiet und Branche unterstützt die eine oder die andere Technologie besser im praktischen Einsatz.</p>
<p>So muss das Touchscreen des  iPhones z. B. eine hohe optische Qualität aufweisen, eine Mehrfachberührung zulassen, sehr belastbar sein und eine beständige Qualität zeigen. Diese Anforderungen können mit einem Netz aus projizierenden kapazitiven Feldern umgesetzt werden. Dabei entsteht eine elektrisch leitfähige Schicht, die auf die elektrische Ladung bspw. einer Fingerspitze reagiert und so Signale feststellen kann.</p>
<div id="attachment_2900" class="wp-caption alignright" style="width: 148px"><img class="size-full wp-image-2900" title="Druckempfindlicher Touchscreen" src="http://www.soultank.ch/content/wp-content/uploads/2010/03/Druckempfindlicher-Touchscreen-2.jpg" alt="Druckempfindlicher Touchscreen" width="138" height="110" /><p class="wp-caption-text">Druckempfindlicher Touchscreen</p></div>
<p>Resistive Systeme sind wiederum eher in Industrieanwendungen und Tablet PCs zu finden, da sie sehr robust sind und nachgerüstet werden können. Diese Touchscreens sind druckempfindlich und bestehen aus zwei elektrisch leitfähigen Schichten (Sandwich-Schicht), die durch Druck (z. B. durch Finger) zeitweise verbunden werden.</p>
<p>In PC-Bildschirmen (z. B. Bank-Terminals, Fahrkartenautomaten) finden häufig optische Technologien ihren Einsatz. Sie bestehen aus einem Infrarot-Gitter, dass auf Unterbrechungen durch Berührung reagiert und so Signale weitergibt, die Aktionen auslösen. Ähnlich funktioniert die Steuerung mittels akustischen Schallwellen (AOW). Hier legen sich akustische Oberflächenwellen über das Touchscreen. Jede Berührung erzeugt Schallwellen, die letztendlich in einer Aktion münden.</p>
<p>Eine Nutzungskontextanalyse kann darüber Aufschluss geben, welche Touch-Technologie die Richtige ist. Sie erfasst u. a. die unterschiedlichen Nutzungssituationen, in denen das Produkt eingesetzt wird, beleuchtet die technischen und physikalischen Rahmenbedingungen (Arbeitsumgebung, Raumbeschaffenheit) und analysiert die jeweilige Nutzergruppe.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Im Gespräch: Natural User Interfaces (NUI)</strong></p>
<p>Eine neue Generation von Benutzeroberflächen treibt die Entwicklung einen Schritt weiter. Die Bedienung dieser Oberflächen greift natürliche, gewohnte Bewegungen des Menschen auf und ermöglicht eine unmittelbare Interaktion mit dem System durch Handbewegungen oder den Einsatz von Objekten. Ein bekanntes Beispiel dafür ist das <a href="http://www.microsoft.com/surface/" target="_blank">Surface-System von Microsoft</a>. Hier können mehrere Benutzer gleichzeitig an einem Multitouch-Tisch durch Berührung (z. B. Wischen, Tippen) Anwendungen steuern. Der Tisch erkennt zusätzlich auf dem Touchscreen befindliche Gegenstände und bezieht diese mit in die Interaktion ein. Grundlage ist auch hier eine optische Technologie mit hinter dem Bildschirm positionierten Kameras. Es gibt weitere Beispiele wie <a href="http://www.atracsys.com/_products/beMerlin.php" target="_blank">&#8220;beMerlin&#8221; von Atracsys</a>, <a href="http://www.ozwe.com/" target="_blank">&#8220;Computer QB1&#8243; von Ozwe</a> oder <a href="http://vimeo.com/6648869" target="_blank">&#8220;Ring°Wall&#8221; von Sensory Minds</a>, die Lust auf mehr machen.</p>
<p>Sicher wird es noch einige Zeit dauern, bis Natural User Interfaces kommerziell benutzt werden können, doch die Forschung in diesem Bereich schreitet immer weiter voran.</p>
<p>Noch einmal zu der Frage zurück: Schöne neue Welt? Ja &#8211; aber sicher. Warum? Touchscreens bieten ihren Benutzern schon heute ein gesteigertes Nutzungserlebnis. Die neuen Bedienkonzepte der Natural User Interfaces sind zukunftsweisend und eröffnen völlig neue Möglichkeiten der Interaktion. Dies kann zu einer weiteren Steigerung der User Experience führen.</p>
<p style="text-align: right;">Bianca Redel</p>
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		<title>Workshop mit Aaron Marcus zum Thema Cross-Cultural User Experience</title>
		<link>http://soultank.ch/content/2010/03/workshop-mit-aaron-marcus-zum-thema-cross-cultural-user-experience/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Uhr</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstagmorgen nach meinen Ferien. Was wird mich wohl erwarten. Gehört und gelesen habe ich von Aaron Marcus schon einiges und in Denver an einer Konferenz habe ich ihn auch schon live erlebt, doch einen ganztägigen Workshop habe ich doch noch nie bei ihm gemacht.
Das Thema, das Aaron Marcus seit langem beschäftigt und in dem er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstagmorgen nach meinen Ferien. Was wird mich wohl erwarten. Gehört und gelesen habe ich von Aaron Marcus schon einiges und in Denver an einer Konferenz habe ich ihn auch schon live erlebt, doch einen ganztägigen Workshop habe ich doch noch nie bei ihm gemacht.</p>
<p>Das Thema, das Aaron Marcus seit langem beschäftigt und in dem er von der Community als Experte betrachtet wird, sind die interkulturellen Aspekte im Bezug auf die Interaktion zwischen Mensch und Computer.</p>
<p><span id="more-2809"></span>Um 9 Uhr startet Aaron Marcus und steigt mit einer Präsentation seiner eigenen Firma ein (eine Eigenart von Amerikanern, die mit Eigenwerbung einfach viel lockerer umgehen als wir Schweizer … schon der erste kulturelle Unterschied). Interessanterweise spricht Aaron Marcus immer wieder Wörter auf Deutsch aus. Es scheint so, dass er eigentlich der deutschen Sprache mächtig wäre, doch scheinbar reicht es nicht ganz, um den ganzen Workshop auf Deutsch zu halten.</p>
<p>Mit vielen Beispielen zeigt er auf, wo denn die Unterschiede bei den GUI’s (Graphical User Interfaces) von den USA über Europa bis zu China, Taiwan und Japan zu finden sind. Interessanterweise ist Afrika und Südamerika für Aaron Marcus kein Thema, denn die südliche Halbkugel erwähnt er eigentlich selten bis gar nie. Mit dem Modell von Hogrefe werden verschiedenste Interfaces angeschaut und beurteilt. Dieses Modell versucht auch zu erklären, weshalb gewisse Interfaces so aussehen, wie sie aussehen und weshalb sie unterschiedlich sind zu Interfaces von anderen Kulturen.</p>
<p>Spannend war der Workshop. Die Quintessenz daraus war für mich eigentlich schon bekannt: Um sicher zu sein, ob ein GUI in der entsprechenden Kultur funktioniert, muss es auch in der entsprechenden Kultur getestet werden. Doch das von Aaron Marcus zu hören, der sich seit längerem mit genau diesen Themen befasst, war doch wirklich sehr toll.</p>
<p style="text-align: right;">Marcel B.F. Uhr</p>
<p style="text-align: left;">PS: Auf mehrfachen Wunsch hier noch das eine oder andere Beispiel, über das Aaron Marcus gesprochen hat:</p>
<p style="text-align: left;">Im Vergleich der Websites von FedEx und DHL für Saudi Arabien hat jene von FedEx nicht funktioniert, da auf der Startseite eine junge Frau asiatischer Herkunft abgebildet war. Es gab hier zwei Probleme: 1. Es war eine Frau und schon der Saudische König hat Zeitungen verboten Bilder von Frauen zu veröffentlichen. 2. Es war eine Asiatin, wenn schon denn schon hätte es eine Araberin sein sollen.</p>
<p style="text-align: left;">Vergleich zweier Websites von Nationalparks: In den USA wird der Benutzer direkt angesprochen und alle Services für den Besucher aufgelistet und in den Vordergrund gestellt (&#8220;Welcome Visitor!&#8221;). In Costa Rica wird die Schönheit des Parkes in den Vordergrund gestellt und was im Park alles zu besichtigen ist (&#8220;No Artificial Ingredients&#8221;).</p>
<p style="text-align: left;">Unterschiede bei der Gestaltung von mobilen Interfaces zwischen China und Deutschland: In China soll man Schritt für Schritt die wichtigsten Funktionen erklären, in Deutschland einen klaren Überblick über alle Funktionen darstellen. In China sollen Prozesse mit Bildern erklärt werden, in Deutschland soll mit Bildern ein Überblick aufgezeigt werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ich hier, du nicht: Workshop einmal anders</title>
		<link>http://soultank.ch/content/2010/02/ich-hier-du-nicht-workshop-einmal-anders/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Häne</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Workshops sind oftmals die Methode der Wahl, wenn es darum geht, unterschiedliche Meinungen zu einem Gegenstand abzuholen und in einer Gruppe Lösungen zu erarbeiten. Ist der Workshop gut vorbereitet und geleitet, ergibt sich meist eine spannende Diskussion unter den Teilnehmern, aus der sich konkrete Ergebnisse ableiten lassen. Workshops zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Workshops sind oftmals die Methode der Wahl, wenn es darum geht, unterschiedliche Meinungen zu einem Gegenstand abzuholen und in einer Gruppe Lösungen zu erarbeiten. Ist der Workshop gut vorbereitet und geleitet, ergibt sich meist eine spannende Diskussion unter den Teilnehmern, aus der sich konkrete Ergebnisse ableiten lassen. Workshops zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sich verschiedene Personen zur selben Zeit im selben Raum treffen. Zumindest war das einmal so, denn wie das folgende Beispiel zeigt, muss zumindest eine der beiden Voraussetzungen dank modernster Technik nicht mehr zwingend gegeben sein.<span id="more-2794"></span></p>
<p>soultank AG unterstützte einen grossen Industriekonzern bei der Erweiterung einer Fachberater-Applikation. Diese diente dem Planen und Projektieren von Gebäudeanlagen und sollte um einige neue Funktionalitäten erweitert werden. Vor der Implementierung galt es mittels eines Workshops festzustellen, ob auf Seiten der Benutzer dieser Software überhaupt ein Bedürfnis nach diesen Erweiterungen vorlag.</p>
<p>Die globale Ausrichtung des Auftraggebers brachte es mit sich, dass die Teilnehmer des Workshops aus unterschiedlichsten Ländern stammten. Zu früheren – oder zu wirtschaftlich besseren Zeiten – hätte man diese Personen für den Workshop wohl kurzerhand an einem Ort zusammengebracht. Im diesem Fall wurde der Aufwand gescheut, stattdessen bediente man sich einer Software zur Durchführung von Videokonferenzen. Diese ermöglichte das kollaborative Arbeiten mittels Audio-  und Video-Übertragung, sowie das Zeigen von Präsentationen. Weitere Funktionalitäten standen zur Verfügung, wurden aber nicht benötigt.</p>
<p>Das Resultat war eine Zwitterlösung: Einige der Personen waren im Konferenzraum vor Ort, während sich die restlichen Teilnehmer in ihren Büros in Paris, Hamburg und Amsterdam befanden. Diese Rahmenbedingungen führten zu einigen Herausforderungen. Der Aufbau einer stabilen technischen Verbindung mit sämtlichen Teilnehmern bereitete im Vorfeld Kopfschmerzen, klappte dann aber erstaunlich gut. Die Teilnehmer wählten sich 15 Minuten vor Beginn ins System ein und überprüften die Verbindungsqualität. In sprachlicher Hinsicht einigte man sich auf Englisch als &#8220;Lingua Franca&#8221;. Das Präsentieren von Inhalten über das System gestaltete sich problemlos. Die Audio-Qualität war sehr unterschiedlich, was v.a. mit der unterschiedlichen Güte der Mikrofone der Teilnehmer zu tun hatte. Und zu guter Letzt war es nicht ganz einfach das in den verschiedenen Akzenten gefärbte Englisch richtig zu deuten.</p>
<p>Die grösste Schwierigkeit aber bestand in der Leitung und Moderation eines solchen Workshops. Erst wenn die Teilnehmer nicht im gleichen Raum anwesend sind, stellt man fest, welchen Einfluss und welche Wichtigkeit die non-verbale Kommunikation für eine geregelte verbale Verständigung in der Gruppe überhaupt hat. Eine freie Diskussion ist unter solchen Umständen nur beschränkt möglich. Entweder möchte niemand oder dann aber alle gleichzeitig sprechen. Sämtliche Gesten und auffordernden Blicke, mit denen der Moderator normalerweise die Teilnehmer „dirigiert“ fallen zwangsläufig weg und müssen verbalisiert werden. Der Workshop musste daher äusserst strukturiert und für die anwesenden transparent gehalten werden. Eine klare Agenda und das Zusammenfassen von Zwischenergebnissen durch den Moderator waren unabdingbar. Zudem musste der Moderator den Teilnehmern das Wort gezielt erteilen. Nur so konnte sichergestellt werden, dass alle genügend Sprechzeit erhielten und alle Meinungen eingeholt werden konnten.</p>
<p>Der Workshop ging schliesslich dank guter Vorbereitung erfolgreich über die Bühne, die gewünschten Resultate konnten gewonnen werden und das Team von soultank AG war um eine spannende Erfahrung reicher!</p>
<p style="text-align: right;">Matthias Häne</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nutzerfreundliche Verpackung &#8211; ein Wettbewerbsvorteil</title>
		<link>http://soultank.ch/content/2009/09/nutzerfreundliche-verpackung-ein-wettbewerbsvorteil/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 14:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>iris.mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Industrie dem Thema Verpackung dieselbe Behandlung zukommen lässt, wie Ghaddafi unserem Bundesrat Merz – nämlich arrogant und feindselig.
Doch gibt es auch gute Beispiele: z.B. Babynahrung von Milupa. Als praktisch veranlagte Mutter hat mich deren Verpackung mit all seinen Vorteilen überzeugt.

Vier Vorteile bietet die Milupa-Verpackung:


Babynahrung in Form von Milchpulver [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_2424" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><img class="size-medium wp-image-2424" title="bild-2_milupa" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/09/bild-2_milupa-294x392.jpg" alt="Nutzerfreundlich: Babynahrung von Milupa" width="294" height="392" /><p class="wp-caption-text">Nutzerfreundlich: Babynahrung von Milupa</p></div>
<p>Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Industrie dem Thema Verpackung dieselbe Behandlung zukommen lässt, wie Ghaddafi unserem Bundesrat Merz – nämlich arrogant und feindselig.</p>
<p>Doch gibt es auch gute Beispiele: z.B. Babynahrung von Milupa. Als praktisch veranlagte Mutter hat mich deren Verpackung mit all seinen Vorteilen überzeugt.</p>
<p style="text-align: left;">
<p><span id="more-2376"></span>Vier Vorteile bietet die Milupa-Verpackung:</p>
<p style="text-align: left;">
<ol>
<li>Babynahrung in Form von Milchpulver von anderen Herstellern muss man erst in eine Dose umfüllen. Nicht so bei der Milupa-Verpackung, die gleichzeitig eine Vorratsdose ist.</li>
<li> Das überschüssige Pulver kann vom Messlöffel über einen kleinen Plastikbalken gestrichen werden. Und voilà – die perfekte Dosierung ist garantiert und verhindert  Verdauungsprobleme beim Baby, die bei einer Milchpulverüberdosierung entstehen können.</li>
<li> Der Messlöffel lässt sich hygienisch innen am Deckel befestigen, damit er nicht im Pulver liegt.</li>
<li> Kleine, in den Plastik geprägte Hinweise unterstreichen die ohnehin bereits intuitive Nutzung.</li>
</ol>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_2422" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><img class="size-medium wp-image-2422" title="bild-3_neu" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/09/bild-3_neu-294x220.jpg" alt="Hinweise auf der Verpackung an Ort und Stelle eingeprägt." width="294" height="220" /><p class="wp-caption-text">Hinweise auf der Verpackung an Ort und Stelle eingeprägt.</p></div>
<p>Ein einziger Wermutstropfen ist die Verpackungsentsorgung. Die Dose ist recht gross und dadurch, dass sie innen mit einer Folie ausgekleidet ist, kann sie nicht dem Altpapier zugeführt werden.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt, dass mit ganz einfachen und gleichzeitig klug eingesetzten Zusatz-Features eine einfache Verpackung nutzerfreundlich gemacht werden kann. Auch in der Verpackungsindustrie geht es darum, den Mensch, seine Bedürfnisse und seinen Nutzungskontext genau zu kennen. Gerade bei vergleichbaren Produkten, wie z.B. Lebensmittel (Milch, Fleisch) oder Elektronik (Festplatte, Computer-Maus) kann die nutzerfreundliche Verpackung ein Wettbewerbsvorteil sein. Wie am Beispiel der Babynahrung ersichtlich, ist die junge dynamische Mutter geneigt, für die nutzerfreundliche Verpackung ein wenig mehr zu bezahlen <img src='http://www.soultank.ch/content/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p style="text-align: right;">Iris Müller</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kinderfüsse wachsen schnell! Die Bally-Multifit-Skala</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 08:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
Bei der letzten Räumaktion im Estrich bin ich auf eine alte Schuhschachtel gestossen. Sie war leer und ich wollte ihr Schicksal bereits der Kartonsammlung überlassen, als ich auf der Deckelinnenseite Gekritzel und Text entdeckte. Bei genauerem Hinschauen entpuppte sich die Kritzelei als Umriss eines Kinderfusses, an den sich zeilenartig eine Skala von 27 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span lang="DE"><span style="font-family: Verdana; font-size: small;"> </span></span></p>
<p>Bei der letzten Räumaktion im Estrich bin ich auf eine alte Schuhschachtel gestossen. Sie war leer und ich wollte ihr Schicksal bereits der Kartonsammlung überlassen, als ich auf der Deckelinnenseite Gekritzel und Text entdeckte. Bei genauerem Hinschauen entpuppte sich die Kritzelei als Umriss eines Kinderfusses, an den sich zeilenartig eine Skala von 27 bis 42 anschloss (siehe Abbildung).</p>
<div id="attachment_2127" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><img class="size-medium wp-image-2127" title="dsc03900" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/08/dsc03900-294x441.jpg" alt="Bally Multifit-Skala" width="294" height="441" /><p class="wp-caption-text">Die Bally-Multifit-Skala</p></div>
<p>Der danebenstehende Text erwies sich als Instruktion zur Abbildung. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass diese Schuhschachtel ein Relikt aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts aus dem Bereich der Ergonomie darstellte. Gemäss Instruktionstext ging es darum, den Fuss des Sprösslings so wie abgebildet bündig zum Deckelrand zu platzieren. Die Zehenspitze kam somit innerhalb der Skala zu liegen. Anhand der Bally-Multifit-Skala liess sich auf diese Weise die benötigte Grösse des Schuhwerks ablesen. Eine simple Methode um festzustellen, ob der Gang zum lokalen Schuhfachgeschäft bereits wieder drängte oder sich noch etwas hinauszögern liess!</p>
<p><span id="more-1805"></span>Aus ergonomischer Sicht ist die Bally-Multifit-Skala aus mehreren Gründen interessant: Sie bietet dem Benutzer erst einmal eine simple Methode zur Fussgrössenmessung. Die Nutzung gestaltet sich zudem sehr einfach, da die Darstellung eigentlich bereits selbsterklärend und intuitiv verständlich ist. Als Hilfestellung ist zusätzlich ein zweisprachiger Instruktionstext gleich daneben aufgedruckt. Die Idee, die Skala statt auf einem beigelegten Blatt Papier direkt im Deckel zu integrieren ist bestechend, da dieser im Gegensatz zum Papier meist behalten und leicht wieder gefunden wird. Die Schachtel erhält durch die Skala einen effektiven Zusatznutzen.</p>
<p>Die Bally-Multifit-Skala hat den Sprung in das kollektive Bewusstsein der Schweizer Bevölkerung nicht geschafft. Trotzdem ist sie ein Zeugnis dafür, dass Prinzipien der Ergonomie nicht erst seit der Konzeption der ergonomischen Computermaus bewusst eingesetzt werden. Im vorliegenden Fall jedoch nicht ganz uneigennützig, da vor allem als verkaufsunterstützende Massnahme gedacht. Die Skala sollte die Eltern dazu bringen, lieber etwas früher als später den Kleinen neues Schuhwerk zu besorgen. Zudem wird im Text etliche Male darauf hingewiesen, nicht einfach irgendwelche Schuhe zu kaufen, sondern eben Bally-Schuhe. Trotzdem trägt die Skala Kennzeichen echter Ergonomie im Alltag: leichte Verständlichkeit, Effizienz und Effektivität in der Nutzung!</p>
<p style="text-align: right;">Matthias Häne</p>
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		<title>Der wohl am meisten vergeblich gedrückte Knopf</title>
		<link>http://soultank.ch/content/2009/06/der-wohl-am-meisten-vergeblich-gedruckte-knopf/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 12:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Situation kennen Sie wahrscheinlich: Die Leute stehen beim Ausgang eines Doppelstockwagens der SBB und mindestens eine der auf den Ausstieg wartenden Personen drückt mehrfach den Öffnen-Knopf auf der Seite des Ausganges. Zum Teil kommt es sogar vor, dass diese oder eine andere wartende Person den Knopf danach nochmals mehrmals drückt.
Dieser Knopf müsste eigentlich nur einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1770" class="wp-caption alignright" style="width: 228px"><img class="size-large wp-image-1770" title="sbb-doppelstock-tuerknoepfe" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/06/sbb-doppelstock-454x606.jpg" alt="sbb-doppelstock-tuerknoepfe" width="218" height="291" /><p class="wp-caption-text">Ausgangsknopf in SBB-Doppelstockkompositionen</p></div>
<p>Die Situation kennen Sie wahrscheinlich: Die Leute stehen beim Ausgang eines Doppelstockwagens der SBB und mindestens eine der auf den Ausstieg wartenden Personen drückt mehrfach den Öffnen-Knopf auf der Seite des Ausganges. Zum Teil kommt es sogar vor, dass diese oder eine andere wartende Person den Knopf danach nochmals mehrmals drückt.</p>
<p><span id="more-1767"></span>Dieser Knopf müsste eigentlich nur einmal gedrückt werden, denn soviel braucht es bis das Türsystem die Eingabe der Benutzer erfasst hat. Dies wird dem Benutzer eigentlich durch das grüne Aufleuchten des Knopfs signalisiert.</p>
<p>Anscheinend ist es aber so, dass diese Rückmeldung für den Benutzer zu wenig klar ist, denn der Knopf wird ja wie eben geschildert oft mehrmals noch gedrückt, bis die Tür dann schliesslich tatsächlich aufgeht.</p>
<p>Das Problem liegt aber nicht nur bei dem zu wenig kommunizierenden Feedback des Knopfes, welches übersehen oder falsch verstanden wird. Sobald der Zug nämlich hält, wird zuerst das Trittbrett ausgefahren, bevor sich die Türe öffnet. Diese Verzögerung wird von den Wartenden oft so interpretiert, dass das Türsystem ihre Eingabe doch noch nicht erfasst hat, was ein erneutes Drücken des Knopfs zur Folge hat.</p>
<p>Eine mögliche Lösung für das Problem wäre folgende: Gleichzeitig beim Herausfahren des Trittbretts öffnet sich auch gleich die Türe. Zwar sollte diese aus Sicherheitsgründen noch nicht gleich zur Seite fahren. Jedoch würde bereits eine leichte Bewegung der Türe den Reisenden verdeutlichen, dass die Betätigung des Knopfs die gewünschte Wirkung hatte. Eine simple Lösung für ein einfaches Problem.</p>
<p style="text-align: right;">Marcel B.F. Uhr</p>
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		<title>No keyboard present &#8211; press F1 to continue</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 08:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Fehlermeldungen nicht immer verständlich sind, ist inzwischen bekannt. Manchmal liegt das Usability-Problem jedoch nicht in der Verständlichkeit der Meldung, sondern in der zur Meldung gehörenden Handlungsanweisung.
Beim Neustart einer unserer Rechner meldete sich dieser gestern mit dem folgenden Bildschirm:
Auf Deutsch übersetzt sagt mir der Computer also folgendes: Es gibt einen Tastaturfehler oder es ist keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Fehlermeldungen nicht immer verständlich sind, ist inzwischen bekannt. Manchmal liegt das Usability-Problem jedoch nicht in der Verständlichkeit der Meldung, sondern in der zur Meldung gehörenden Handlungsanweisung.</p>
<p>Beim Neustart einer unserer Rechner meldete sich dieser gestern mit dem folgenden Bildschirm:<br />
<div id="attachment_1727" class="wp-caption alignnone" style="width: 437px"><img src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/05/fehlermeldung.png" alt="Paradoxe Handlungsanweisung" title="Paradoxe Handlungsanweisung" width="427" height="214" class="size-full wp-image-1727" /><p class="wp-caption-text">Paradoxe Handlungsanweisung</p></div></p>
<p>Auf Deutsch übersetzt sagt mir der Computer also folgendes: Es gibt einen Tastaturfehler oder es ist keine Tastatur vorhanden. Drücken Sie die Taste F1 um fortzufahren.<br />
<span id="more-1725"></span><br />
Derjenige der sich diese Meldung ausgedacht hat, amüsiert sich wahrscheinlich prächtig beim Gedanken, dass just in diesem Moment dutzende Nutzer weltweit stirnrunzelnd und ratlos vor seiner Fehlermeldung sitzen.</p>
<p>Auch nach mehrmaligen Austauschen der Tastatur, Wechseln des USB-Anschlusses, Suchen und Anschliessen eines alten PS2-Keyboards und einigen Flüchen  und Verwünschungen: Der Rechner liess sich nicht mehr zu einer weiteren Kooperation bewegen und stellte stur immer wieder die selbe, unmöglich lösbare Aufgabe.</p>
<p>Wenn ein Arzt die Symptome seines Patienten nicht mehr deuten kann, dann entsteht irgendwann der Wunsch ins Innere des Körpers zu blicken. Der Patient wird in eine MRT-Röhre geschoben oder es wird per Operation in den Körper geschaut. Da in unserem Büro gerade kein Magnetresonanztomograf greifbar war, entschied ich mich zu einer Operation: Schwester, reichen Sie mir Tupfer und Schraubenzieher, ich öffne nun den Bauchraum des Computers.</p>
<p>Schon bald nach dem Aufschrauben des Gehäuses wurde ich auch schon fündig: Zwar waren alle Komponenten brav an ihrem Platz, aber der Patient hatte hohes Fieber. Beim Berühren des Laufwerkskäfigs verbrannte ich mir fast die Finger. Die Diagnose war dann schnell gestellt: &#8220;Hitzebedingtes Delirium&#8221;. Der Patient hat so hohes Fieber, dass er unverständliche Sätze wiederholt.</p>
<p>Wo Hitze drückt, schafft Kühlung Abhilfe. Also flugs den Büroventilator zweckentfremdet und nach 5 Minuten auf Kühlstufe &#8220;Max&#8221; startete der Rechner wieder ohne murren. Bis ein neues Netzteil mit stärkerem Lüfter eintrifft, muss diese ungewöhnliche Gehäuselüftung wohl so bleiben.</p>
<div id="attachment_1728" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/05/lueftung.jpg" alt="Lüftungskur für verwirrte Computer" title="Lüftungskur für verwirrte Computer" width="600" height="450" class="size-full wp-image-1728" /><p class="wp-caption-text">Lüftungskur für verwirrte Computer</p></div>
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