News & Events


Mobiles Testgerüst für Usability Tests mit iPhone, Android etc.

Mobiles Testing Gerüst

Sicht von Webcam auf iPhone

Barcode Scan ist möglich durch Plexiglas hindurch

Beim Usability Test mit mobilen Geräten ist es wichtig eine gute Sicht auf den Bildschirm zu haben. Deshalb haben wir ein Mobiles Testgerüst gebaut, welches erlaubt die Kamera direkt über dem Mobiltelefon zu installieren. Dadurch hat man hat eine sehr gute Sicht auf die zu testende mobile Webseite bzw. die App (siehe Bild).

Das Gerüst besteht aus:

  • gebogenem Plexiglas
  • Webcam (angeschraubt)
  • Halterung fürs Mobiltelefon (mit Klettband fixiert)

Das transparente Plexiglas bietet den Vorteil, dass man sogar die Kamera des Telefons benutzen kann, und so z.B. Barcodes einscannen kann (siehe Bild).

Das Gerüst hat sich in diversen Tests bereits bewährt. Als Kunde können Sie jetzt viel besser mitverfolgen wie die Benutzer Ihre mobilen Applikationen bedienen.

 

 

Haben auch Sie eine mobile Webseite oder eine App, die sie testen möchten?
Gerne unterstützen wir Sie. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


Bahnhof im Internet: Master of Swiss Web 2012

Logo BOSWDie Schweizerischen Bundesbahnen sind die klaren Sieger der diesjährigen Best of Swiss Web-Awards. Ihr «Bahnhof im Internet» sbb.ch gewann die meisten Awards und sicherte sich den Titel «Master of Swiss Web 2012».

An der Award-Night vom 29. März 2012 wurden die Siegerprojekte der besten Onlineprojekte der Schweiz  ausgezeichnet. Der Titel “Master of Swiss Web” wird in einer Publikumswahl an das insgesamt überzeugendste Projekt vergeben.

soultank AG hat in der Konzeptionsphase des Projekts ihre Partnerfirma Unic AG in verschiedenen Bereichen untersützt. So wurden das Navigations- und das Zugangskonzept in iterativen Usability Tests überprüft. In der Designphase testete soultank AG den Prototypen der Website. Die Übersichtlichkeit und Nutzerorientiertheit der Website sbb.ch hoben die Jury und die abstimmenden Nutzer bei der Preisvergabe denn auch besonders besonders hervor.

Der Master wird an das gesamthaft beste und überzeugendste Projekt vergeben. Wer in den neun Fachkategorien am besten abschneidet, wird für den Titel Master of Swiss Web nominiert. Anders als bei den übrigen Kategorien bestimmen neben der Fachjury auch die Leserinnen und Leser der Netzwoche sowie die Besucherinnen und Besucher der Award Night den Master.

Katharina Brunner

Website SBB

Website Best of Swiss Web

Website Unic


Best of Swiss Web 2012: Silbersiegel für V-ZUG Businessportal

Das Businessportal für Fachhändler der V-ZUG AG hat bei der Verleihung der Best of Swiss Web Awards 2012 ein Silbersiegel in der Kategorie „Business Efficiency“ gewonnen. soultank AG hat dieses Projekt mit Konzeption und Beratung begleitet.

Die Fachjury meinte dazu:  „Die V-ZUG AG hat ihre Onlineaktivitäten für B2C-Endkunden und B2B-Wiederverkäufer auf verschiedenen Portale aufgeteilt – bei zentraler Contentverwaltung. Die zu beurteilende internationale B2B-Plattform für Profikunden beinhaltet unter anderem einen interaktiven Produktberater, einen Ersatzteilshop und einen individualisierten Offertengenerator.“

Silber gibt es für fachlich hervorragende Arbeiten. Pro Kategorie kommen jeweils drei Projekte in die Ränge und erhalten das Prädikat: «In allen Belangen hervorragende, in ihrer Umsetzung vorbildliche Projekte im jeweiligen Fachgebiet».

In den Kategorien „Usability“ und „Online Marketing“ schaffte es das Businessportal auf die Shortlist.

Ein weiteres Projekt, das soultank AG unterstützt hatte, hat im Bereich „Technology“ ein Bronzesiegel erhalten: Quentiq.com, die neue Gesundheits- und Fitnessplattform im Internet.

Katharina Brunner

 

 

Best of Swiss Web Awards 2012: Die Preisträger

V-ZUG Businessportal

Quentiq Plattform

Das ganze Projekt-Team: V-ZUG Informatik und Online-Marketing-Team mit den Partnern NOSE AG und soultank AG. © BOSW 2012/fotoneff


ONE Konferenz mit Usability-Know-How von soultank

Logo der Internet-Messe ONE Am 9. und 10. Mai 2012 findet die neue Internet-Fachmesse ONE in der Messe Zürich statt. Die ONE richtet sich an Unternehmen und Entscheider, die nach einer Web-Lösung suchen oder sich über die Einsatzmöglichkeiten von Social Media, Online Marketing und E-Commerce informieren wollen.

Parallel zur ONE findet eine grosse Konferenz rund ums Internet statt. soultank AG ist mit CEO Marcel Uhr an der Konferenz mit zwei Referaten zu den Themen Intranet-Konzeption und mobile Applikationen vertreten:

Referat zum Thema Intranet
Mittwoch, 09.05.2012, 10.50 bis 11.30 Uhr
Usability: 10 Do’s und Dont’s bei Intranet-Projekten

Referat zum Thema Mobile Development
Donnerstag, 10.05.2012, 15.30 bis 16.00 Uhr
10 Do’s und Dont’s der Gestaltung mobiler Anwendungen

 

Wir würden uns freuen Sie an den beiden Referaten begrüssen zu dürfen.


soultank AG an der Lift Konferenz 2012

“Wie beinflusst heutige und zukünftige Technologie unser Zusammenleben?”. Diese Frage steht an der Lift-Konferenz im Mittelpunkt. Lift ist eine 3-tägige Konferenz und findet jährlich in Genf statt. Andreas Bossard hat für soultank AG teilgenommen. Das Programm bestand aus interessanten Vorträgen und Workshops.

Beispielsweise folgende Vorträge waren interessant:

  • Ben Bashford, hat erzählt, wie wir in Produkte oft sehr menschliche Züge reininterpretieren und schlägt vor, nicht nur “User Personas” zu machen, sondern auch “System Personas”.
  • Mark Suppes, hatte genug von der Arbeit als Webentwickler und forscht in einem Labor in Brooklyn seit einigen Jahren an Nuklear-Fusion.
  • Hojun Song, möchte seinen eigenen Satelliten ins Weltall schiessen und finanziert dies mit T-Shirt-Verkäufen. Die Anleitung dazu sucht er sich aus dem Internet zusammen und stellt diese dann Open Source zur Verfügung.
  • Steve Song, hat einen WLAN-Mesh-Netzwerk-Sender entwickelt, der in Afrika eingesetzt wird, um alternative Telefonnetzwerke aufzubauen.

Die Videos von allen Talks werden jetzt nach und nach aufgeschaltet. Es lohnt sich, das eine oder andere anzuschauen und sich inspirieren zu lassen!

 

Andreas Bossard


soultank AG unterstützt auto.ricardo.ch

Auto.ricardo.ch hat eine neue erweiterte Suche eingeführt, damit die Kunden ihr Traumauto noch schneller finden. Durch die Unterstützung von soultank AG konnte die Usability der erweiterten Suche verbessert werden.

Herausforderung

Eine neue erweiterte Suche sollte die Benutzer von auto.ricardo.ch dabei unterstützen, das gewünschte Fahrzeug mit wenigen Klicks zu finden. soultank AG sollte überprüfen, ob dies bei den Benutzern Anklang findet. Auch die allgemeine Usability der erweiterten Suche sollte überprüft und optimiert werden.

Screenshot der neuen erweiterten Suche nach dem 2. Usability Test

Lösung

Es wurde das bewährte stufenweise Vorgehen mit mehreren Usability Tests gewählt:

  • Expert Review, in welchem die erweiterte Suche von Usability Experten der soultank AG auf potentielle Problemstellen analysiert wurde.
  • Erster Usability Test Tag mit 6 Testpersonen
  • Optimierung der erweiterten Suche durch ricardo.ch
  • Zweiter Usability Test Tag mit 6 Testpersonen: Kontrolle, ob die Anpassungen die Probleme aus dem ersten Usability Test beheben konnten

“Die Zusammenarbeit mit soultank AG war sehr angenehm und effizient. Wir bekamen einerseits praxisbezogene Lösungsansätze, welche rasch umgesetzt werden konnten. Anderseits lieferte uns soultank AG wertvolle Inputs für die längerfristige Weiterentwicklung unserer Suche.”

Marcel Stocker, ricardo.ch

Nutzen

Durch die mehrstufigen Usability Tests konnte die erweiterte Suche Schritt für Schritt verbessert werden. Die Testpersonen waren begeistert von der neuen erweiterten Suche und sie hat sich bereits im Einsatz auf der auto.ricardo.ch Webseite bewährt.

 

Link zur Webseite:
auto.ricardo.ch – Die Plattform für Occasions-Autos

 

Möchten auch Sie die Bedienung ihres Produktes verbessern?
Gerne unterstützen wir Sie. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


Technik für ein selbstbestimmtes Leben: 5. Deutscher AAL-Kongress

Eröffnungsvortrag von Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, Berlin

Eröffnungsvortrag von Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, Berlin

Am 24. und 25. Januar 2012 war es soweit: in Berlin fand der 5. Deutsche AAL-Kongress statt. Der Kongress bot Forschern, Entwicklern, Herstellern und Anwendern sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden eine ideale Plattform für einen intensiven Wissensaustausch. Thema war dieses Jahr “Technik für ein selbstbestimmtes Leben”.

Was verbirgt sich hinter diesem Leitthema? Technik soll Menschen in allen Lebenssituationen unterstützen: von der Arbeitswelt, über die soziale Teilhabe bis zur Mobilität. Hierzu wurden auf dem Kongress praktische Anwendungsbeispiele, Konzeptstudien von morgen und technische Lösungen von heute diskutiert.

Dieser Kongress gilt als Leitkongress im Innovationsfeld “Altersgerechte Assistenzsysteme”. Da die Orientierung auf den Benutzer auch in diesem Bereich eine immer grössere Rolle spielt und uns thematisch interessiert, nahmen auch wir teil.

Themenschwerpunkte:

  • Arbeit – Pflege – Technik
    Praktische Anwendungsszenarien technischer Lösungen im Bereich Arbeit und Pflege
  • Teilhabe – Mobilität
    Lösungen, die die soziale Teilhabe und Mobilität älterer Menschen verbessern
  • Themen von morgen
    Innovative Ideen und Konzeptstudien der Technik von morgen
  • Technische Forschung
    Erkenntnisse der technischen Forschung von heute

Besonders spannend gestaltete sich der Workshop “Gesten in der Mensch-Maschine-Interaktion”, der am Vortag des Kongresses stattfand.

Interaktion "Spread"-Geste (Quelle: L. Wroblewski, Touch Gesture Cards)

Interaktion "Spread"-Geste (Quelle: L. Wroblewski, Touch Gesture Cards)

In diesem wurde u.a. von einem Kommunikationswissenschafter die These vertreten, dass im Zusammenhang mit der Gestensteuerung für Touchscreens nicht von intuitiven natürlichen Gesten (NUI = “Natural User Interface”) gesprochen werden kann. Die meisten bisher eingesetzten Gesten (z. B. “Spread”-Geste zum Vergrössern von Inhalt auf einem iPhone über Spreizen der Finger) sind Gebrauchsbewegungen, die genauso wie das Drehen des Schlüssels, um das Schloss einer Tür zu öffnen, erlernt werden müssen. Wenn man es sich richtig überlegt, ist diese Aussage zutreffend. Gesten müssen zu Beginn wie eine Art Kommandosprache erlernt werden und werden nicht per se ohne Nachdenken angewendet. Wirkliche Gesten sind mit Kommunikationsbewegungen gleichzusetzen, die sich je nach Kontext und Gegenüber intuitiv ergeben – ohne Nachzudenken.

Beispiel für berührungslose Interaktion

Beispiel für berührungslose Interaktion

Weiter war interessant festzustellen, dass bisher übergreifende einheitliche Richtlinien zur Gestaltung von Gesten in der Mensch-Maschine-Interaktion fehlen. Also, es gibt viel zu tun in diesem Bereich…

Neben dem Kongress stellten verschiedenste Firmen und Institute ihre Dienstleistungen, Produkte und Forschungsergebnisse vor. Beeindruckend war das Erlebnis von berührungsloser Interaktion (via der Hardware “Kinect”) mit einem Trainingsprogramm zur Rehabilitation. Auch für jemanden, der sich tagtäglich mit dem Bereich Usability und User Experience auseinandersetzt, kein leichtes Unterfangen.

Der Kongress war äusserst spannend. Er zeigte einmal mehr, dass die modernste Technik wenig bringt, wenn sie nicht auf Ihre jeweiligen Benutzer abgestimmt ist.

Mehr zum Thema: Ambient Assisted Living (AAL)

 

 

Bianca Redel

 

 


Die eigene Fitness in Echtzeit messen

Mit QUENTIQ ist seit kurzem eine neue Plattform online, die es erlaubt, die persönlichen Gesundheits- und Fitnessdaten in Echtzeit auf dem Smartphone und/oder über das Internet zu verfolgen, verwalten, präsentieren und vergleichen.

Logo von Quentiq

Logo von Quentiq

soultank AG hat QUENTIQ vor der Lancierung in Zusammenarbeit mit der Partnerfirma Ergon Informatik AG mit einem Expert Review der Webplattform unterstützt.

Das neue System sammelt und verfolgt Daten von vielen verschiedenen Geräten wie Waagen, Blutdruckmessgeräten, Smartphones und Fitnesstrackern. QUENTIQ vereinigt diese Daten zum sogenannten QUENTIQ Health Score®, der den aktuellen Gesundheitszustand des Benutzers darstellt. Der QUENTIQ Health Score® ermöglicht es, die Gesundheit spielerisch und durch Aktivitäten in sozialen Netzwerken aktiv zu fördern. Man kann Freunde, Familie oder Arbeitskollegen herausfordern, um den QUENTIQ Health Score® durch Sport und Fitness zu verbessern.

>> QUENTIQ Website

>> Bericht auf cash TV


Digicomp Usability Schulungen 2012

Logo Digicomp Academy

Möchten Sie sich im Bereich Usability weiterbilden? In Zusammenarbeit mit Digicomp bieten wir eine zweitägige Schulung an, die Ihnen die Grundlagen der nutzerorientierten Entwicklung vermittelt.

Ihr Nutzen

Sie erhalten einen Überblick zur Thematik Usability und User Experience und Sie kennen:
- Ansätze zur nutzergerechten Gestaltung von Produkten;
- die wichtigsten Begriffe und Normen der Usability;
- geeignete Methoden zur Durchführung und Auswertung von Usability Tests;
- die goldenen Regeln (Do’s & Don’ts).

Zudem können Sie mit einfachen Mitteln:
- Ideen zu einem erfrischenden und erfolgreichen neuen Design-Konzept entwickeln;
- Usability-Test zur Qualitätssteigerungen und Kostensenkungen realisieren;
- die gelernten Grundsätze in die eigenen Entwicklungsprozesse einfliessen lassen.

Zielgruppe

Software-Entwickler, Designer und Projektleiter, die an der Konzeption resp. Realisierung von Benutzeroberflächen beteiligt sind.

Daten und Austragungsorte

Die Schulungen finden in Bern, Basel und Zürich statt – die Daten für Januar, April, August und Oktober 2012 stehen fest. Melden Sie sich jetzt an!

Daten für 2012 und Anmeldung


Review Vortrag: Entwicklung des neuen Swisscom-Intranets mit User Centered Design

Am Donnerstag 24. November 2011 haben Thomas Maeder (Swisscom) und Marcel Uhr (soultank AG) in der Fachgruppe Software Ergonomics / SwissCHI / SwissUPA einen Vortrag gehalten. Dabei haben sie aufgezeigt wie das Swisscom-Intranet mithilfe von User Centered Design entwickelt wurde.

Ein paar interessante Punkte:

  • Insgesamt wurden ca. 150 Mitarbeiter der gesamten Swisscom befragt und/oder beobachtet
  • Für Release 1 dauerte die Entwicklung ca. 1.5 Jahre
  • Dabei wurden während ca. 5 Monaten User Centered Design Methoden angewendet
  • Eingesetzte User Centered Design Methoden:
    • Expert Reviews
    • Fokusgruppen
    • Contextual Inquiries
    • Bedürfnisanalyse
    • Card Sortings für Entwicklung von Informationsarchitektur
    • Usability-Tests mit Prototypen
  • Eingesetzter User Centered Design Prozess: ISO 9241 Teil 210 – Human-centered design process

Hier die Folien des Vortrags auf Slideshare:

Andreas Bossard