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	<description>Interaktion, die begeistert.</description>
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		<title>Workshop mit Aaron Marcus zum Thema Cross-Cultural User Experience</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Uhr</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstagmorgen nach meinen Ferien. Was wird mich wohl erwarten. Gehört und gelesen habe ich von Aaron Marcus schon einiges und in Denver an einer Konferenz habe ich ihn auch schon live erlebt, doch einen ganztägigen Workshop habe ich doch noch nie bei ihm gemacht.
Das Thema, das Aaron Marcus seit langem beschäftigt und in dem er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstagmorgen nach meinen Ferien. Was wird mich wohl erwarten. Gehört und gelesen habe ich von Aaron Marcus schon einiges und in Denver an einer Konferenz habe ich ihn auch schon live erlebt, doch einen ganztägigen Workshop habe ich doch noch nie bei ihm gemacht.</p>
<p>Das Thema, das Aaron Marcus seit langem beschäftigt und in dem er von der Community als Experte betrachtet wird, sind die interkulturellen Aspekte im Bezug auf die Interaktion zwischen Mensch und Computer.</p>
<p>Um 9 Uhr startet Aaron Marcus und steigt mit einer Präsentation seiner eigenen Firma ein (eine Eigenart von Amerikanern, die mit Eigenwerbung einfach viel lockerer umgehen als wir Schweizer … schon der erste kulturelle Unterschied). Interessanterweise spricht Aaron Marcus immer wieder Wörter auf Deutsch aus. Es scheint so, dass er eigentlich der deutschen Sprache mächtig wäre, doch scheinbar reicht es nicht ganz, um den ganzen Workshop auf Deutsch zu halten.</p>
<p>Mit vielen Beispielen zeigt er auf, wo denn die Unterschiede bei den GUI’s (Graphical User Interfaces) von den USA über Europa bis zu China, Taiwan und Japan zu finden sind. Interessanterweise ist Afrika und Südamerika für Aaron Marcus kein Thema, denn die südliche Halbkugel erwähnt er eigentlich selten bis gar nie. Mit dem Modell von Hogrefe werden verschiedenste Interfaces angeschaut und beurteilt. Dieses Modell versucht auch zu erklären, weshalb gewisse Interfaces so aussehen, wie sie aussehen und weshalb sie unterschiedlich sind zu Interfaces von anderen Kulturen.</p>
<p>Spannend war der Workshop. Die Quintessenz daraus war für mich eigentlich schon bekannt: Um sicher zu sein, ob ein GUI in der entsprechenden Kultur funktioniert, muss es auch in der entsprechenden Kultur getestet werden. Doch das von Aaron Marcus zu hören, der sich seit längerem mit genau diesen Themen befasst, war doch wirklich sehr toll.</p>
<p style="text-align: right;">Marcel B.F. Uhr</p>
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		<title>Ich hier, du nicht: Workshop einmal anders</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Häne</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Workshops sind oftmals die Methode der Wahl, wenn es darum geht, unterschiedliche Meinungen zu einem Gegenstand abzuholen und in einer Gruppe Lösungen zu erarbeiten. Ist der Workshop gut vorbereitet und geleitet, ergibt sich meist eine spannende Diskussion unter den Teilnehmern, aus der sich konkrete Ergebnisse ableiten lassen. Workshops zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Workshops sind oftmals die Methode der Wahl, wenn es darum geht, unterschiedliche Meinungen zu einem Gegenstand abzuholen und in einer Gruppe Lösungen zu erarbeiten. Ist der Workshop gut vorbereitet und geleitet, ergibt sich meist eine spannende Diskussion unter den Teilnehmern, aus der sich konkrete Ergebnisse ableiten lassen. Workshops zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sich verschiedene Personen zur selben Zeit im selben Raum treffen. Zumindest war das einmal so, denn wie das folgende Beispiel zeigt, muss zumindest eine der beiden Voraussetzungen dank modernster Technik nicht mehr zwingend gegeben sein.<span id="more-2794"></span></p>
<p>soultank AG unterstützte einen grossen Industriekonzern bei der Erweiterung einer Fachberater-Applikation. Diese diente dem Planen und Projektieren von Gebäudeanlagen und sollte um einige neue Funktionalitäten erweitert werden. Vor der Implementierung galt es mittels eines Workshops festzustellen, ob auf Seiten der Benutzer dieser Software überhaupt ein Bedürfnis nach diesen Erweiterungen vorlag.</p>
<p>Die globale Ausrichtung des Auftraggebers brachte es mit sich, dass die Teilnehmer des Workshops aus unterschiedlichsten Ländern stammten. Zu früheren – oder zu wirtschaftlich besseren Zeiten – hätte man diese Personen für den Workshop wohl kurzerhand an einem Ort zusammengebracht. Im diesem Fall wurde der Aufwand gescheut, stattdessen bediente man sich einer Software zur Durchführung von Videokonferenzen. Diese ermöglichte das kollaborative Arbeiten mittels Audio-  und Video-Übertragung, sowie das Zeigen von Präsentationen. Weitere Funktionalitäten standen zur Verfügung, wurden aber nicht benötigt.</p>
<p>Das Resultat war eine Zwitterlösung: Einige der Personen waren im Konferenzraum vor Ort, während sich die restlichen Teilnehmer in ihren Büros in Paris, Hamburg und Amsterdam befanden. Diese Rahmenbedingungen führten zu einigen Herausforderungen. Der Aufbau einer stabilen technischen Verbindung mit sämtlichen Teilnehmern bereitete im Vorfeld Kopfschmerzen, klappte dann aber erstaunlich gut. Die Teilnehmer wählten sich 15 Minuten vor Beginn ins System ein und überprüften die Verbindungsqualität. In sprachlicher Hinsicht einigte man sich auf Englisch als &#8220;Lingua Franca&#8221;. Das Präsentieren von Inhalten über das System gestaltete sich problemlos. Die Audio-Qualität war sehr unterschiedlich, was v.a. mit der unterschiedlichen Güte der Mikrofone der Teilnehmer zu tun hatte. Und zu guter Letzt war es nicht ganz einfach das in den verschiedenen Akzenten gefärbte Englisch richtig zu deuten.</p>
<p>Die grösste Schwierigkeit aber bestand in der Leitung und Moderation eines solchen Workshops. Erst wenn die Teilnehmer nicht im gleichen Raum anwesend sind, stellt man fest, welchen Einfluss und welche Wichtigkeit die non-verbale Kommunikation für eine geregelte verbale Verständigung in der Gruppe überhaupt hat. Eine freie Diskussion ist unter solchen Umständen nur beschränkt möglich. Entweder möchte niemand oder dann aber alle gleichzeitig sprechen. Sämtliche Gesten und auffordernden Blicke, mit denen der Moderator normalerweise die Teilnehmer „dirigiert“ fallen zwangsläufig weg und müssen verbalisiert werden. Der Workshop musste daher äusserst strukturiert und für die anwesenden transparent gehalten werden. Eine klare Agenda und das Zusammenfassen von Zwischenergebnissen durch den Moderator waren unabdingbar. Zudem musste der Moderator den Teilnehmern das Wort gezielt erteilen. Nur so konnte sichergestellt werden, dass alle genügend Sprechzeit erhielten und alle Meinungen eingeholt werden konnten.</p>
<p>Der Workshop ging schliesslich dank guter Vorbereitung erfolgreich über die Bühne, die gewünschten Resultate konnten gewonnen werden und das Team von soultank AG war um eine spannende Erfahrung reicher!</p>
<p style="text-align: right;">Matthias Häne</p>
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		<title>Community 36, der neue Event der ICT Branche in der Schweiz</title>
		<link>http://soultank.ch/content/2010/02/community-36-der-neue-event-der-ict-branche-in-der-schweiz/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 10:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Gerkens</dc:creator>
				<category><![CDATA[News und Events]]></category>

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		<description><![CDATA[«Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.», sagte schon der Urvater des Community-Gedankens: Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) Eine Community orientiert sich nicht an festen Zeiten, sie existiert sieben Tage die Woche. Ihre Bedürfnisse sind unabhängig von Zeit und Ort vorhanden. Die Community 36 Member sind sowohl Berufs- als auch Privatmenschen. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2771" class="wp-caption alignright" style="width: 99px"><img class="size-full wp-image-2771  " title="Community 36" src="http://www.soultank.ch/content/wp-content/uploads/2010/02/community36-Logo.png" alt="Logo Community 36" width="89" height="105" /><p class="wp-caption-text">Community 36 am 6. und 7. Mai 2010 </p></div>
<p>«Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.», sagte schon der Urvater des Community-Gedankens: Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) Eine Community orientiert sich nicht an festen Zeiten, sie existiert sieben Tage die Woche. Ihre Bedürfnisse sind unabhängig von Zeit und Ort vorhanden. Die Community 36 Member sind sowohl Berufs- als auch Privatmenschen. Sie leben mit dem Computer sowohl am Arbeitsplatz wie auch zu Hause oder in ihrer Freizeit selbstverständlich zusammen &#8211; und selbst diese früher klar getrennten Welten verschmelzen immer mehr ineinander. Mit der Symbiose aus Daily News, Membership und dem Main Event entspricht die Community 36 dieser Konvergenz.</p>
<p><span id="more-2764"></span>Am 6. und 7. Mai 2010 treffen sich im Messezentrum Zürich alle, die sich in irgend einer Art und Weise mit dem Thema Mensch und  Computer beschäftigen. Deshalb sind auch wir von der soultank AG mit dabei. Wie in der Vergangenheit, als der Event noch „Orbit“ bzw. „Internet Expo“ hiess, sind wir auch dieses Jahr wieder dabei und würden uns freuen, mit Ihnen über Ergonomie, Usability und User Experience zu sprechen. Unsere Experten stehen Ihnen für Ihre Anliegen und Fragen zur Verfügung. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Benutzer ins Zentrum zu stellen. Unabhängige Analysen und Beratung sind unsere Spezialität.</p>
<p>Wünschen Sie eine persönliche Beratung, sprechen Sie uns an.<br />
messe@soultank.ch | +41 41 726 50 20</p>
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		<title>Neues Intranet für die Swisscom</title>
		<link>http://soultank.ch/content/2009/12/neues-intranet-fur-die-swisscom/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 13:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Uhr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte November konnten die Mitarbeiter des Konzerns und des Bereichs IT Services der Swisscom zum ersten Mal ihr neues Intranet verwenden. Unic AG und soultank AG waren massgeblich an der Konzeptionierung dieses neuen Intranets beteiligt. So konnte soultank AG durch verschiedene Usability-Interventionen das Projekt unterstützen.
Im Buch zum CNO-Panel Nr. 9 &#8220;Die Organisation des E-Business IX: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2709" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><a href="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/12/meinintranet.jpg"><img class="size-medium wp-image-2709" title="meinintranet-swisscom" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/12/meinintranet-294x346.jpg" alt="Screenshot des neuen Intranets der Swisscom" width="294" height="346" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot des neuen Intranets der Swisscom</p></div>
<p>Mitte November konnten die Mitarbeiter des Konzerns und des Bereichs IT Services der Swisscom zum ersten Mal ihr neues Intranet verwenden. <a title="Link zu Unic AG" href="http://www.unic.com" target="_blank">Unic AG</a> und soultank AG waren massgeblich an der Konzeptionierung dieses neuen Intranets beteiligt. So konnte soultank AG durch verschiedene Usability-Interventionen das Projekt unterstützen.</p>
<p>Im Buch zum CNO-Panel Nr. 9 &#8220;Die Organisation des E-Business IX: Innovation&#8221; ist das Projekt kurz beschrieben und mit Aussagen von Projektverantwortlichen seitens der Swisscom untermauert. Lesen Sie den Artikel als PDF (<a href="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/11/cno-2009-case-unic-swisscom.pdf">Enterprise 2.0-Ansätze für das Swisscom-Intranet</a>, PDF, 568 KB) oder bestellen Sie sich doch gleich das ganze CNO-Panel Buch mit vielen interessanten Artikeln auf der Webseite von <a title="Link zu Sieber und Partner AG" href="http://www.sieberpartners.ch/summary-2009/ " target="_blank">Sieber&amp;Partner AG</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Redesign der Switch-Website</title>
		<link>http://soultank.ch/content/2009/11/redesign-der-switch-website/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Uhr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Switch ist schon seit längerer Zeit ein guter Kunde von soultank AG.
Im 2008 durfte soultank AG Switch bei der Konzeption des neuen Internetauftritts unterstützen, der in diesem Spätsommer online gegangen ist.
Im Journal von Switch wurde ein Artikel über die gesamte Arbeit publiziert. Laden Sie sich den Artikel als PDF herunter (Artikel Switch-Journal Oktober 2009, PDF, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2693" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><a href="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/11/screenshotwebsiteswitch.png"><img class="size-medium wp-image-2693" title="screenshotwebsiteswitch" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/11/screenshotwebsiteswitch-294x235.png" alt="screenshotwebsiteswitch" width="294" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot der neuen Website von Switch</p></div>
<p>Switch ist schon seit längerer Zeit ein guter Kunde von soultank AG.</p>
<p>Im 2008 durfte soultank AG Switch bei der Konzeption des neuen Internetauftritts unterstützen, der in diesem Spätsommer online gegangen ist.</p>
<p>Im Journal von Switch wurde ein Artikel über die gesamte Arbeit publiziert. Laden Sie sich den Artikel als PDF herunter (Artikel <a href="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/11/switchjournal_oct09_22-24.pdf">Switch-Journal Oktober 2009</a>, PDF, KB 168 ) und informieren Sie sich am besten gleich selbst auf <a title="Link zu Switch" href="http://www.switch.ch" target="_blank">www.switch.ch</a></p>
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		</item>
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		<title>Signaletik – Nutzerfreundliche Orientierung in Räumen</title>
		<link>http://soultank.ch/content/2009/09/signaletik-%e2%80%93-nutzerfreundliche-orientierung-in-raumen/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 13:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Redel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Signaletik ist eine noch junge Disziplin, die sich damit auseinandersetzt, benutzungsfreundliche Leit- und Orientierungssysteme für räumliche Situationen zu entwickeln. Der Unterschied zu einer herkömmlichen Beschilderung ist der konzeptionelle Hintergrund, auf dem das System beruht. Die Bedürfnisse der späteren Benutzer werden dabei in den Mittelpunkt gestellt. So wird es möglich, Anforderungen (z. B. wiederkehrende Nutzungswege, zentrale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Signaletik ist eine noch junge Disziplin, die sich damit auseinandersetzt, benutzungsfreundliche Leit- und Orientierungssysteme für räumliche Situationen zu entwickeln. Der Unterschied zu einer herkömmlichen Beschilderung ist der konzeptionelle Hintergrund, auf dem das System beruht. Die Bedürfnisse der späteren Benutzer werden dabei in den Mittelpunkt gestellt. So wird es möglich, Anforderungen (z. B. wiederkehrende Nutzungswege, zentrale Punkte, kritische Zonen) im Raum klar zu identifizieren, geeignete Signaletik-Massnahmen festzulegen und eine optimale Platzierung der erforderlichen Elemente vorzunehmen. Ziel ist dabei immer, dass sich der Benutzer später anhand der getroffenenen Massnahmen intuitiv orientieren kann und Unterstützung erhält, wenn er diese benötigt.</p>
<p>In einem grossen städtischen Bauprojekt unterstützen Experten der soultank AG Ihre Auftraggeber mit einem Konzept, das optimal auf die Bedürfnisse Ihrer Benutzer abgestimmt ist und auch projektspezifische Anforderungen aufgreift.</p>
<p><span id="more-2365"></span></p>
<p><strong><br />
Nutzungskontextanalyse als Erfolgsfaktor</strong></p>
<div id="attachment_2587" class="wp-caption alignright" style="width: 258px"><img class="size-full wp-image-2587" title="nutzungskontextanalyse2" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/09/nutzungskontextanalyse2.png" alt="Benutzer in den Mittelpunkt stellen" width="248" height="177" /><p class="wp-caption-text">Benutzer in den Mittelpunkt stellen</p></div>
<p>Um die passenden Massnahmen festzulegen, erfolgt nach einer Ist-Analyse zunächst eine umfangreiche Nutzungskontextanalyse, die alle Bedürfnisse, Aktivitäten und Ziele der Besucher mit dem räumlichen System näher beleuchtet. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse wird ein massgeschneidertes Signaletik-Konzept festgelegt. Erfolgreiche Leit- und Orientierungssysteme zeichnen sich dadurch aus, dass sie in allen Nutzungssituationen unterstützen, in Gefahrensituationen eine sichere Orientierung bieten und nachhaltig eingesetzt werden können.</p>
<p><strong>Ganzheitliches Nutzungserlebnis</strong></p>
<div id="attachment_2576" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2576" title="orientierung-im-offentlichen-raum_klein" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/09/orientierung-im-offentlichen-raum_klein.jpg" alt="Orientierung im öffentlichen Raum" width="250" height="188" /><p class="wp-caption-text">Orientierung im öffentlichen Raum</p></div>
<p>Damit sich Benutzer jederzeit unterstützt fühlen, sollte das erklärte Ziel sein, ein ganzheitliches Nutzungserlebnis zu schaffen. Dazu muss bei einem Projekt die gesamte Informationskette einbezogen werden, d.h. alle Wege vom Ausgangspunkt bis zum Ziel. Auch eine zielgruppengerechte Ansprache und eine adäquate Gestaltung, die sich in die räumliche Situation einfügt, sind wichtige Faktoren. Aus diesem Zusammenspiel ergibt sich ein optimales Gesamtsystem, dass auch zum emotionalen Erlebnis wird.</p>
<p><strong>Verankerung von Signaletik in Projekten</strong></p>
<p>Es wird empfohlen, Dienstleistungen im Bereich Signaletik frühzeitig zu beauftragen &#8211; z. B. als Vorprojekt, dass in der Planungs- und Realisierungsphase weiter verfeinert werden kann. Auftraggeber erhalten so einen frühen Überblick über die empfohlenen signaletischen Arbeiten und die möglichen Investitionskosten. Zusätzlich fliessen bereits wichtige Erkenntnisse über die spätere Nutzung in die Bauplanung mit ein.</p>
<p><strong>Nutzen: Zufriedenheit, Akzeptanz und Erfolg<br />
</strong></p>
<p>Das A und O für den Erfolg eines Projekts ist die Akzeptanz der späteren Benutzer (z. B. Besucher, Mitarbeiter, Auftraggeber). Diese kann erreicht werden, wenn Zufriedenheit hervorgerufen wird. Dies geschieht, wenn Nutzerbedürfnisse optimal unterstützt werden und das Nutzungserlebnis im Auge behalten wird.</p>
<p>Neben der Architektur eines Gebäudes oder Ortes sind Leit- und Orientierungselemente das Erste, was Benutzer sehen.</p>
<p style="text-align: right;">Bianca Redel</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Mensch und Computer 2009</title>
		<link>http://soultank.ch/content/2009/09/ruckblick-mensch-und-computer-2009/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 06:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Redel</dc:creator>
				<category><![CDATA[News und Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Die M&#38;C 2009 als eine der führenden europäischen Konferenzen, die Benutzer in den Mittelpunkt stellt, war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Das Thema “Grenzenlos frei?!” lieferte einen passenden Rahmen für viele spannende Vorträge, Workshops und Tutorien, die neue Einblicke in das weite Feld von Usability, Software-Ergnonomie und User Experience zuliessen.

Patrick Baudisch führte in seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die M&amp;C 2009 als eine der führenden europäischen Konferenzen, die Benutzer in den Mittelpunkt stellt, war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Das Thema “Grenzenlos frei?!” lieferte einen passenden Rahmen für viele spannende Vorträge, Workshops und Tutorien, die neue Einblicke in das weite Feld von Usability, Software-Ergnonomie und User Experience zuliessen.</p>
<p><span id="more-2489"></span></p>
<p>Patrick Baudisch führte in seiner Keynote in die fortschreitende Miniaturisierung von Benutzungsschnittstellen mit dem Thema &#8220;My new PC is a phone &#8211; user interfaces for the new smallness&#8221; ein und Alex Kirlik stimmte nachdenklich mit dem Thema &#8220;Beyond Usability: Ethical Design&#8221;. Paul Hekkert schliesslich fragte sich, ob Usability nicht gar auf alten darwinistischen Prinzipien beruht.</p>
<p>Von einer Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;User Experience &#8211; Was ist das eigentlich?&#8221;, über neue &#8220;Prototyping-Werkzeuge&#8221; bis zu &#8220;barrierefreien Benutzungsschnittstellen&#8221; und &#8220;Design for all&#8221; war ein bunter Mix vertreten.</p>
<p>Neben den Vorträgen und Tutorien, blieb genügend Raum, um sich mit anderen Experten auszutauschen.</p>
<p><strong><br />
Transfer-Workshop zur Konferenz</strong></p>
<p>Sie konnten in diesem Jahr nicht an der Konferenz teilnehmen? Sie möchten Ihr Wissen trotzdem gerne erweitern? Sie suchen das Gespräch zu dem einen oder anderen Thema der M&amp;C 2009?</p>
<p>soultank AG bietet im Anschluss an die M&amp;C einen Transfer-Workshop an. Bei Interesse wird dieser von unserem erfahrenen Usability Experten <a title="Team" href="http://soultank.ch/content/ueber-uns/team/">Daniel Gerkens</a> durchgeführt. Wir möchten Ihnen damit die Möglichkeit geben, Ihr Wissen über die neuesten Entwicklungen und Trends der Branche weiter zu vertiefen und bieten Ihnen den Wissenstransfer auch ohne Flug und Konferenz-Gebühren.</p>
<p>Haben wir Ihr Interesse geweckt? <a title="Kontakt" href="http://soultank.ch/content/ueber-uns/kontakt/">Sprechen Sie uns an.</a> <a href="../2009/08/uber-uns/kontakt/"><br />
</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p><a title="Mensch und Computer 2009" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outgoing/www2.hu-berlin.de/mc2009/');" href="http://www2.hu-berlin.de/mc2009/" target="_blank">Website: Mensch und Computer 2009</a></p>
<p style="text-align: right;">Bianca Redel</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nutzerfreundliche Verpackung &#8211; ein Wettbewerbsvorteil</title>
		<link>http://soultank.ch/content/2009/09/nutzerfreundliche-verpackung-ein-wettbewerbsvorteil/</link>
		<comments>http://soultank.ch/content/2009/09/nutzerfreundliche-verpackung-ein-wettbewerbsvorteil/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 14:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>iris.mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://soultank.ch/content/?p=2376</guid>
		<description><![CDATA[
Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Industrie dem Thema Verpackung dieselbe Behandlung zukommen lässt, wie Ghaddafi unserem Bundesrat Merz – nämlich arrogant und feindselig.
Doch gibt es auch gute Beispiele: z.B. Babynahrung von Milupa. Als praktisch veranlagte Mutter hat mich deren Verpackung mit all seinen Vorteilen überzeugt.

Vier Vorteile bietet die Milupa-Verpackung:


Babynahrung in Form von Milchpulver [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_2424" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><img class="size-medium wp-image-2424" title="bild-2_milupa" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/09/bild-2_milupa-294x392.jpg" alt="Nutzerfreundlich: Babynahrung von Milupa" width="294" height="392" /><p class="wp-caption-text">Nutzerfreundlich: Babynahrung von Milupa</p></div>
<p>Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Industrie dem Thema Verpackung dieselbe Behandlung zukommen lässt, wie Ghaddafi unserem Bundesrat Merz – nämlich arrogant und feindselig.</p>
<p>Doch gibt es auch gute Beispiele: z.B. Babynahrung von Milupa. Als praktisch veranlagte Mutter hat mich deren Verpackung mit all seinen Vorteilen überzeugt.</p>
<p style="text-align: left;">
<p><span id="more-2376"></span>Vier Vorteile bietet die Milupa-Verpackung:</p>
<p style="text-align: left;">
<ol>
<li>Babynahrung in Form von Milchpulver von anderen Herstellern muss man erst in eine Dose umfüllen. Nicht so bei der Milupa-Verpackung, die gleichzeitig eine Vorratsdose ist.</li>
<li> Das überschüssige Pulver kann vom Messlöffel über einen kleinen Plastikbalken gestrichen werden. Und voilà – die perfekte Dosierung ist garantiert und verhindert  Verdauungsprobleme beim Baby, die bei einer Milchpulverüberdosierung entstehen können.</li>
<li> Der Messlöffel lässt sich hygienisch innen am Deckel befestigen, damit er nicht im Pulver liegt.</li>
<li> Kleine, in den Plastik geprägte Hinweise unterstreichen die ohnehin bereits intuitive Nutzung.</li>
</ol>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_2422" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><img class="size-medium wp-image-2422" title="bild-3_neu" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/09/bild-3_neu-294x220.jpg" alt="Hinweise auf der Verpackung an Ort und Stelle eingeprägt." width="294" height="220" /><p class="wp-caption-text">Hinweise auf der Verpackung an Ort und Stelle eingeprägt.</p></div>
<p>Ein einziger Wermutstropfen ist die Verpackungsentsorgung. Die Dose ist recht gross und dadurch, dass sie innen mit einer Folie ausgekleidet ist, kann sie nicht dem Altpapier zugeführt werden.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt, dass mit ganz einfachen und gleichzeitig klug eingesetzten Zusatz-Features eine einfache Verpackung nutzerfreundlich gemacht werden kann. Auch in der Verpackungsindustrie geht es darum, den Mensch, seine Bedürfnisse und seinen Nutzungskontext genau zu kennen. Gerade bei vergleichbaren Produkten, wie z.B. Lebensmittel (Milch, Fleisch) oder Elektronik (Festplatte, Computer-Maus) kann die nutzerfreundliche Verpackung ein Wettbewerbsvorteil sein. Wie am Beispiel der Babynahrung ersichtlich, ist die junge dynamische Mutter geneigt, für die nutzerfreundliche Verpackung ein wenig mehr zu bezahlen <img src='http://www.soultank.ch/content/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p style="text-align: right;">Iris Müller</p>
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		<title>Mensch und Computer 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 14:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Redel</dc:creator>
				<category><![CDATA[News und Events]]></category>

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		<description><![CDATA[6. – 9. September 2009, Berlin
Treffen Sie soultank AG vor Ort auf einer der führenden europäischen Usability-Konferenzen &#8211; der Mensch und Computer 2009 in Berlin.
Die M&#38;C steht dieses Jahr ganz im Zeichen des Themas &#8220;Grenzenlos frei?!&#8221;. Von &#8220;Ubiquitous Computing&#8221; bis &#8220;Seamless Interaction&#8221;: Die Grenzen der Anwendungsmöglichkeiten interaktiver Systeme scheinen immer mehr zu verschwimmen, computerbasierte Dienstleistungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>6. – 9. September 2009, Berlin</strong></p>
<div id="attachment_2221" class="wp-caption alignright" style="width: 148px"><img class="size-thumbnail wp-image-2221" title="Mensch und Computer 2009 in Berlin" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/08/mensch-und-computer-logo2-138x136.gif" alt="Logo Mensch und Computer 2009 in Berlin" width="138" height="136" /><p class="wp-caption-text">Grenzenlos frei?!</p></div>
<p>Treffen Sie soultank AG vor Ort auf einer der führenden europäischen Usability-Konferenzen &#8211; der Mensch und Computer 2009 in Berlin.</p>
<p>Die M&amp;C steht dieses Jahr ganz im Zeichen des Themas &#8220;Grenzenlos frei?!&#8221;. Von &#8220;Ubiquitous Computing&#8221; bis &#8220;Seamless Interaction&#8221;: Die Grenzen der Anwendungsmöglichkeiten interaktiver Systeme scheinen immer mehr zu verschwimmen, computerbasierte Dienstleistungen treten immer stärker in den Vordergrund. Eine Vielzahl von Keynotes, Workshops und Tutorien versprechen interessante Einblicke in diese Thematik.</p>
<p><span id="more-2342"></span>Unser Usability Professional <a href="http://soultank.ch/content/ueber-uns/team/">Daniel Gerkens</a> wird vor Ort sein und freut sich auf anregende Gespräche.<a href="http://soultank.ch/content/ueber-uns/kontakt/"> Vereinbaren Sie gleich einen Termin!</a></p>
<p><strong>Transfer-Workshop zur Konferenz</strong></p>
<p>Sie können in diesem Jahr nicht an der Konferenz teilnehmen? Sie würden Ihr Wissen trotzdem gerne erweitern? Sie suchen das Gespräch zu dem einen oder anderen Thema der M&amp;C?</p>
<p>soultank AG bietet im Anschluss an die M&amp;C zusätzlich einen Transfer-Workshop an. Dieser wird in Zug stattfinden und von erfahrenen Usability Consultants der soultank AG durchgeführt. Wir möchten Ihnen damit die Möglichkeit geben, Ihr Wissen über die neuesten Entwicklungen und Trends der Branche weiter zu vertiefen und möchten für einen Wissenstransfer fernab der Konferenz sorgen.</p>
<p>Haben wir Ihr Interesse geweckt? <a href="../uber-uns/kontakt/">Sprechen Sie uns an.<br />
</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p><a title="Mensch und Computer 2009" href="http://www2.hu-berlin.de/mc2009/" target="_blank">Website: Mensch und Computer 2009</a></p>
<p style="text-align: right;">Bianca Redel</p>
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		<title>Kinderfüsse wachsen schnell! Die Bally-Multifit-Skala</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 08:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Bei der letzten Räumaktion im Estrich bin ich auf eine alte Schuhschachtel gestossen. Sie war leer und ich wollte ihr Schicksal bereits der Kartonsammlung überlassen, als ich auf der Deckelinnenseite Gekritzel und Text entdeckte. Bei genauerem Hinschauen entpuppte sich die Kritzelei als Umriss eines Kinderfusses, an den sich zeilenartig eine Skala von 27 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span lang="DE"><span style="font-family: Verdana; font-size: small;"> </span></span></p>
<p>Bei der letzten Räumaktion im Estrich bin ich auf eine alte Schuhschachtel gestossen. Sie war leer und ich wollte ihr Schicksal bereits der Kartonsammlung überlassen, als ich auf der Deckelinnenseite Gekritzel und Text entdeckte. Bei genauerem Hinschauen entpuppte sich die Kritzelei als Umriss eines Kinderfusses, an den sich zeilenartig eine Skala von 27 bis 42 anschloss (siehe Abbildung).</p>
<div id="attachment_2127" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><img class="size-medium wp-image-2127" title="dsc03900" src="http://soultank.ch/content/wp-content/uploads/2009/08/dsc03900-294x441.jpg" alt="Bally Multifit-Skala" width="294" height="441" /><p class="wp-caption-text">Die Bally-Multifit-Skala</p></div>
<p>Der danebenstehende Text erwies sich als Instruktion zur Abbildung. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass diese Schuhschachtel ein Relikt aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts aus dem Bereich der Ergonomie darstellte. Gemäss Instruktionstext ging es darum, den Fuss des Sprösslings so wie abgebildet bündig zum Deckelrand zu platzieren. Die Zehenspitze kam somit innerhalb der Skala zu liegen. Anhand der Bally-Multifit-Skala liess sich auf diese Weise die benötigte Grösse des Schuhwerks ablesen. Eine simple Methode um festzustellen, ob der Gang zum lokalen Schuhfachgeschäft bereits wieder drängte oder sich noch etwas hinauszögern liess!</p>
<p><span id="more-1805"></span>Aus ergonomischer Sicht ist die Bally-Multifit-Skala aus mehreren Gründen interessant: Sie bietet dem Benutzer erst einmal eine simple Methode zur Fussgrössenmessung. Die Nutzung gestaltet sich zudem sehr einfach, da die Darstellung eigentlich bereits selbsterklärend und intuitiv verständlich ist. Als Hilfestellung ist zusätzlich ein zweisprachiger Instruktionstext gleich daneben aufgedruckt. Die Idee, die Skala statt auf einem beigelegten Blatt Papier direkt im Deckel zu integrieren ist bestechend, da dieser im Gegensatz zum Papier meist behalten und leicht wieder gefunden wird. Die Schachtel erhält durch die Skala einen effektiven Zusatznutzen.</p>
<p>Die Bally-Multifit-Skala hat den Sprung in das kollektive Bewusstsein der Schweizer Bevölkerung nicht geschafft. Trotzdem ist sie ein Zeugnis dafür, dass Prinzipien der Ergonomie nicht erst seit der Konzeption der ergonomischen Computermaus bewusst eingesetzt werden. Im vorliegenden Fall jedoch nicht ganz uneigennützig, da vor allem als verkaufsunterstützende Massnahme gedacht. Die Skala sollte die Eltern dazu bringen, lieber etwas früher als später den Kleinen neues Schuhwerk zu besorgen. Zudem wird im Text etliche Male darauf hingewiesen, nicht einfach irgendwelche Schuhe zu kaufen, sondern eben Bally-Schuhe. Trotzdem trägt die Skala Kennzeichen echter Ergonomie im Alltag: leichte Verständlichkeit, Effizienz und Effektivität in der Nutzung!</p>
<p style="text-align: right;">Matthias Häne</p>
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