Raumobjekt und mobile App in der Diskussion mit Familienangehörigen

Breitangelegter Usability-Test im Forschungsprojekt „RelaxedCare“

Im Zuge des Forschungsprojekts „RelaxedCare“ wurden in der Woche vom 13. bis 17. Oktober in Österreich und der Schweiz insgesamt 25 Usability-Tests durchgeführt.

Idee von RelaxedCare (©RelaxedCare)
Idee von RelaxedCare (©RelaxedCare)

Der überprüfte Prototyp bestand aus einem Raumobjekt, dass den „Wellbeing“-Zustand von älteren Menschen durch Lichtfarben und Töne darstellt, sowie einfache Kommunikationsmöglichkeiten für die Kommunikation zwischen Angehörigen und Älteren für zu Hause bietet und einer mobilen App für die Nutzung unterwegs.

Der „Wellbeing“-Zustand der älteren Menschen wird durch unterschiedliche Sensoren in der Wohnung der älteren Personen gemessen.

Die Rekrutierung der Teilnehmer erfolgte anhand vorab definierter Personas innerhalb des Projekts.

 

Zielgruppe waren:

  • Angehörige, die ältere Familienmitglieder aufgrund des Alters und des Gesundheitszustands betreuen (Persona „Gundula Eisenherz“ und „Josef Habermann“)
  • Jüngere Familienangehörige, die sich Sorgen um Grosseltern oder andere Angehörige aufgrund des Alters und des Gesundheitszustands machen
  • Ältere Menschen, die auf private Betreuung durch Angehörige oder Freunde angewiesen sind (Persona „Johanna Heierle“ und „Isolde Habermann“)
Persona "Gundula Eisenherz" | ©RelaxedCare
Persona „Gundula Eisenherz“ | ©RelaxedCare
Persona "Johanna Heierle" | ©RelaxedCare
Persona „Johanna Heierle“ | ©RelaxedCare
Persona "Josef Habermann" | ©RelaxedCare
Persona „Josef Habermann“ | ©RelaxedCare
Persona "Isolde Habermann" | ©RelaxedCare
Persona „Isolde Habermann“ | ©RelaxedCare

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wurden insgesamt 11 Angehörige, 10 jüngere Familienmitglieder und 4 Ältere befragt.

Herausforderungen:

Im Usability-Test überprüfen Nutzer üblicherweise Produkte in Form eines Prototyps. Dafür werden anhand wichtiger Szenarien, die vom Auftraggeber festgelegt werden, Testaufgaben erstellt, die der Nutzer mit dem Prototyp durchführt. Dabei wird er vom Testleiter beobachtet. Anschliessend findet eine Befragung zur Beurteilung des Prototypen statt. So können systematisch Probleme identifiziert und Optimierungspotential herausgefiltert werden. Bei diesem Usability-Test war es eine grosse Herausforderung, einen Prototyp zu überprüfen, der es dem Nutzer kaum ermöglicht, selber aktiv werden zu müssen. Diese Passivität ist für das Produkt in der realen Umgebung eine wichtige Anforderung, doch für einen Usability-Test stellt sie eine Herausforderung dar. Letztlich wurde jedoch eine gute Möglichkeit gefunden, beiden Anforderungen gerecht zu werden.

Ergebnisse:

Die Ergebnisse des Usability-Test zeigen klar auf, dass die Produktidee den Nerv der Zeit trifft und das Forschungsprojekt auf dem richtigen Weg ist. Natürlich ergab sich Optimierungspotential, dass nun in einer zweiten Phase in einen neuen technischen Prototyp einfliesst. In einem Jahr findet dann eine weitere Überprüfung in Form von Feldtests bei den Endnutzern in realer Umgebung statt.

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